Nachhaltiges Wirtschaften scheint ein geflügeltes Wort und viele geben sich mit kleinen Maßnahmen zufrieden. Für Unternehmen, die es bereits etwas ernster meinen und fortschrittliche Wege gehen wollen, haben wir 9 Ideen gesammelt, die helfen sollen über die altbekannten Themen hinaus zu denken.

Wer diese Ideen umsetzt, trägt schon mehr zu nachhaltigem Wirtschaften bei. Außerdem sind viele der Ideen auch für Kund*innen ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit. Wichtig ist trotzdem nicht an einzelnen Maßnahmen stehen zu bleiben, sondern Nachhaltigkeit zum Teil des Unternehmens zu machen. Wer so weit ist, sollte sich eine Nachhaltigkeitsstrategie geben und Nachhaltigkeit damit fest verankern.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser progressiveren Ideen für nachhaltiges Wirtschaften!

1. Umweltfreundliche Teamevents

Teambuilding ist unbestritten wichtig und die Möglichkeiten vielfältig. Neben Rallyes und dem abendlichen Dinner bietet es sich an gemeinsam etwas Gutes zu tun. Wie wäre es damit zum World Cleanup Day gemeinsam den Fluss sauber zu machen? Oder im Tierheim zu helfen, in der Suppenküche auszuschenken oder auch für ein gemeinsames Ziel demonstrieren zu gehen?

progressive Nachhaltigkeit der BSR

2. Die Erkenntnisse für nachhaltiges Wirtschaften an Alle weitergeben

So einfach wie effektiv: Wenn selbst gute Erfahrungen mit der ein oder anderen Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit gemacht wurden, hat es einen umso größeren Effekt diese Tipps den Partner*innen, Geschäftskund*innen, Zuliefernden, Fans und allen Interessierten (Stakeholder) mitzugeben. Das schafft Verbindung und echten Austausch.

Cooles Beispiel: Reiseunternehmen haben beispielsweise einen riesigen Impact, wenn sie nachhaltige Mitnahmeempfehlungen an ihre Kund*innen weitergeben, z.B. wiederbefüllbare Flaschen, Wasserfilter, Besteck, Mentruationstasse, Baumwollbeutel und Co. Selbst wenn nur ein Teil der Kund*innen dies beherzigt, wird der ökologische Fußabdruck kleiner.

3. Zusätzliche Urlaubstage für gesellschaftliches oder Umweltengagement

Die ersten Unternehmen wie ecosia machen es vor und geben Mitarbeitenden zusätzliche Urlaubstage dafür sich gesellschaftlich, ökologisch oder politisch zu engagieren. Zeit und Menschen die sich einbringen können, sind für die meisten Initiativen am wertvollsten und umso effektiver diese Maßnahme.

4. CO2 und Emissionen kompensieren

Fast schon ein alter Hut für nachhaltiges Wirtschaften, aber eben ein wichtiger. Wenn man sich das Ziel gesetzt hat Emissionen (CO2 und Äquivalente) zu senken, das aber gerade nicht umsetzen kann, dann ist es ein konsequenter Schritt diese Differenzen zu kompensieren. Dafür gibt es diverse Projekte, die z.B. Bäume pflanzen oder Erneuerbare Energien fördern. Zuvor sollte sich aber gut informiert werden, welche Projekte glaubwürdig sind und realistische Zahlen angeben. Hier Infos vom Umweltbundesamt.

5. Anreize für wiederverwendbare Produkte schaffen

Die Möglichkeiten hören nicht beim eigenen Handeln auf. Seinen Kund*innen Anreiz zu nachhaltigerem Handeln zu geben, ist eine riesige Möglichkeit. So kann man z.B. als Café-Betreiber Kund*innen einen Rabatt geben, wenn sie eigene Becher mitbringen. Oder als Textilunternehmen (wie Haglöfs) einen Gutschein, wenn Kund*innen die alte Jacke zurück geben, sodass Rohstoffe daraus wieder genutzt werden können.

nachhaltiges Wirtschaften durch frei zugängliches Wasser

6. Kostenlos Trinkwasser auffüllen lassen

Die refill-Initiative setzt sich dafür ein, dass Menschen auch unterwegs Zugang zu Leitungswasser haben, weil Leitungswasser als Grundrecht gelte. Als Unternehmen kann man einfach Teil der Bewegung werden, meldet sich an, wird online gelistet und per Aufkleber oder Beschriftung darauf hinweisen. Damit kann man auch neue Begegnungen mit möglichen Kund*innen schaffen.

7. Reste und Abfall kreativ weiter nutzen

Upcycling, also die Weiternutzung oder sogar Aufwertung ausgelebter Dinge, ist ein echter Trend geworden. Auch als Unternehmen kann man sich umschauen, ob nicht irgendwo „Abfälle“ weiter genutzt werden können. Laguna-Onlineshop macht das vor und nutzt privat angefallene Kartons (Schuhe etc.) der Mitarbeitenden als Versandkartons für die eigenen Produkte.

8. Findet mit Mitarbeitenden und Partnern gemeinsam nachhaltige Lösungen

Viele Unternehmer*innen und Manager*innen stehen irgendwann vor Nachhaltigkeitsfragen und finden keine Antworten mehr. Bei einem so komplexen Thema ist das ganz normal. Gerade jetzt sollte man zur Findung von Lösungen Mitarbeitende und Kund*innen einbinden. Gemeinsam Lösungen erarbeiten macht mehr Spaß, erhöht die Akzeptanz deutlich und schafft oft pragmatischere und funktionierendere Lösungen.

9. Macht Nachhaltigkeit zu einem Prozess der Spaß macht!

Sich Nachhaltigkeitsthemen zu widmen kann aufwändig sein und immer wieder Herausforderungen aufwerfen. Das muss so nicht sein! Findet Formate, gemeinsame Arbeitsrunden, Kreativwerkstätten, „Bastelstunden“ oder ganz andere Elemente, die Nachhaltigkeit zu etwas frischem und ermutigendem machen.
Inspiration können Formate wie der Global Goals Jam bieten oder Methodiken des Sustainable Design Thinking sein. 

Mittels progressiven Denken sich zukunftsfähig aufstellen: Nachhaltigkeit als ganzheitlichen Ansatz verfolgen

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen braucht es progressive Ansätze. Besser als Gesamtes, nicht nur in Einzelmaßnahmen. Daher bietet plant values u.a. an, dass wir strategisch Denken (Nachhaltigkeitsstrategie), wir gemeinsam passende Lösungen für Abteilungen oder Handlungsfelder erarbeiten (CSR-Maßnahmen) oder zusammen die wesentlichen Hebel für eine dauerhafte Nachhaltige Unternehmensentwicklung identifizieren – mit ihnen und ihren Partnern. (Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholderdialog). Sprechen Sie dazu einfach an oder mailen Sie uns! 

 

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