Nachhaltigkeits-Wissen und -Methoden

Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen schaffen

Nachhaltigkeit in Unternehmen wird nicht alleine durch technische Innovation oder Managementsysteme umgesetzt. Es braucht den Menschen, welcher tagtäglich durch kleine und große Entscheidungen und seine Verhaltensweisen den Unternehmensalltag nachhaltig bestreitet. Zum Hinterfragen nicht-nachhaltiger Praktiken und das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen braucht es Verständnis und Motivation für Nachhaltigkeit. Wenn sich ein Unternehmen der Herausforderung stellt, einen nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen, dann stellen sich folglich die Fragen:

Wie motiviere ich meine Mitarbeitenden für Nachhaltigkeit?

Und:

Was gibt es für gute Ansätze und positive Beispiele, um Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit zu begeistern?

Diesen Fragen wollen wir nachgehen und ganz praxisnahe Ansätze vorstellen.

Inhalt

Methoden und Best Practice zu Nachhaltigkeit ins Postfach

Wie schaffe ich Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Motivation ist bei manchen Menschen bereits intrinsisch vorhanden. Scheinbar ohne großes Zutun sind diese Menschen stets gut informiert und motiviert, sich um Nachhaltigkeit im Berufsalltag zu kümmern. Sie recherchieren, bringen pro-aktiv Ideen zur Verbesserung ein und nehmen sich extra Zeit. So finden sie umweltfreundlichere oder sozial positiv wirkende Alternativen für den Betrieb.

Typischer ist allerdings der Fall, dass die Motivation erst noch geweckt werden will. Das ist auf jeden Fall möglich, es braucht jedoch ein paar Voraussetzungen dafür.

Voraussetzungen für Motivation:

  • Verständnis dafür, was Nachhaltigkeit umfasst und wo die Verbindungen zum Berufsalltag sind. Hier gilt es, die Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen für das eigene Unternehmen zu erkennen oder zu wissen, wo das eigene Unternehmen wiederum relevanten Einfluss auf Umwelt-, Sozial- und Gesellschaftsaspekte hat. Das „Runterbrechen“ auf die Abteilung oder die täglichen Arbeitsaufgaben hilft, das große Wort Nachhaltigkeit greif- und anwendbar zu machen.
  • Ressourcen, um sich auf neue Themen und Gedanken einlassen zu können. Dazu gehören Zeit und Budget zur Umsetzung von nachhaltigen Ideen. Wer im andauernden Stress ist, wird keine Kapazitäten für neue Aufgaben haben. Auch der ständige Kampf um jeden Euro bremst Initiativen aus und steht im Widerspruch dazu, verschiedene Ansätze auszutesten oder neue Verhaltensweisen zu lernen.
  • Wissen, was die Hebel zum nachhaltigen Handeln im Betrieb sind oder welche Faustregeln für nachhaltige Entscheidungen anwendbar sind? Hier helfen Checklisten oder Vergleichsgrößen, sodass man nicht in jeder Berufssituation die exakte Wirkung einer Maßnahme analysieren muss, aber dennoch Orientierung hat.
  • Austausch und Fragemöglichkeit sind wichtig zum Reflektieren oder für Rückfragen bei Unsicherheiten. Wie jedes neue Thema bringt ebenso die Umsetzung von Nachhaltigkeit Widerstände oder bisher unbekannte Hürden mit sich. Der Austausch mit Anderen in ähnlicher Situation hilft. Expert*innen unterstützen durch deren Blick von außen und erleichtern das rasche Finden von nachhaltigen Lösungen, wodurch ein kontinuierlichen Fortschritt leichter ist.
  • Arbeitsumfeld und eine Unternehmenskultur, in denen Nachhaltigkeit gefördert wird und der Einsatz dafür auf Anerkennung trifft. Was alles hinter einer Unternehmenskultur der Nachhaltigkeit steckt, haben wir bereits HIER in einem weiteren Fachbeitrag beschrieben. 

Mit diesen Aspekten legt man die Grundlagen für die Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen. Es festigt obendrein vorhandene Motivation bzw. stärkt die Unternehmensmitglieder, welche sich bereits engagieren.

Grundlagen legen für die Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen und somit die Führungskräfte und Angestellte begeistern. Dazu gibt´s verschiedene, kreative und interaktive Maßnahmen. | Foto: pexels.com

Unsere 15 Beispiele: Gute Maßnahmen und Ansätze, um Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit zu begeistern

Die grundlegenden Voraussetzungen sind nun bekannt. Dazu passend haben wir beispielhafte Ansätze und mögliche Maßnahmen zusammengetragen.

Verständnis für Nachhaltigkeit und Verbindung zum Berufsalltag schaffen

  • Monatsmotto: Jeder Monat wird unter ein Thema gestellt. Wassersparen, Verpackungsreduktion, Soziale Verantwortung in der Lieferkette mit Geschäftspartner*innen o.ä. Die Mitarbeitenden werden zu Monatsbeginn in einem kurzen Briefing für das Thema sensibilisiert und sollen im Anschluss einen Monat lang notieren, wo sie im Unternehmensalltag Berührungspunkte und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Nach einem Monat werden die Ergebnisse zusammengetragen. Jetzt zeigen sich für die Mitarbeiter*innen die vielfältigen Verbindungen und erste Lösungen zum gewählten Nachhaltigkeitsthema.
  • Wettbewerb für nachhaltiges Verhalten: Im Beispiel wird im ersten Monat der anfallende Müll im Büro für jede Abteilung gut sichtbar gesammelt (bspw. mit Müllsäcken). Im nächsten Monat wird versucht, soviel Müll wie möglich zu vermeiden. Das Team mit der höchsten prozentualen Reduktion zum Vormonat gewinnt. Hier kann man natürlich nicht nur Müll als Größe nutzen. Ebenso könnte man den Stromverbrauch, eingesparte Tonnen CO2 oder durch faire Beschaffung geförderte Menschen als Wettbewerbsgröße ausgeben.
  • Eco-Mapping: Auf dem Grundriss der Abteilung, auf dem Werksgelände oder entlang der Produktionslinie, sollen die Mitarbeitenden bei einem Rundgang Schwachstellen und Potenziale für Nachhaltigkeit eintragen. Das kann bspw. auf Umweltthemen wie Strom, Papier, Materialverbräuche, Abwärme etc. abzielen. Solch ein Mapping kann auch entlang sozialer Aspekte erfolgen (Social-Mapping). Da zählen Fragen, wo bspw. Stressoren und Gesundheitsgefahren wie Lärm, Staub, gefährliche Situationen lauern oder wo soziale Interaktionen ermöglicht oder gehemmt werden. Mittels Mapping schärft sich das Bewusstsein, wo Nachhaltigkeitsthemen im Arbeitsumfeld präsent sind.

Ressourcen

  • Agendapunkt in Strategietreffen oder Teamsitzungen: Nachhaltigkeit ist regelmäßiges Thema und fester Besprechungspunkt in Terminen als Tagesordnungspunkt. Das zeigt Mitarbeiter*innen und Führungskräften, dass Nachhaltigkeit wichtig ist und fördert die Begeisterung dafür. Gibt es Möglichkeit und Zeit darüber zu reden, öffnet sich der Raum, um Hindernisse oder Chancen für Nachhaltigkeit regelmäßig anzusprechen und auf Entscheidungsebene zu lösen. Dadurch kann über ethischen Fragen zu anstehenden Strategieentscheidungen, über aktuelle Probleme bei Energiesparprojekten oder geplanten Aktivitäten für die soziale Verantwortung im Betrieb regelmäßig konstruktiv und strukturiert beraten werden.
  • Nachhaltigkeitsevents: Nachhaltige Aktionstage mit Impulsen und Workshop-Elementen schaffen einen Zeitraum, um sich gezielt und außerhalb des Arbeitsalltags mit konkreten Fragestellungen zu beschäftigen. Beispiele sind hier Fachtage mit Schulungs- und Praxisteil. Auch eine Workation oder ein Wochenende, beispielsweise im Rahmen eines Global Goals Jams, sind möglich. Hier arbeiten die Teilnehmenden kreativ an formulierten Herausforderungen des Unternehmens.
  • Innovations-Budget: Mittels kleiner (!) Projektskizze bewirbt man sich auf ein gestelltes Nachhaltigkeitsbudget, um kleine Veränderungen im direkten Umfeld umzusetzen. Hierfür ist beispielsweise das Eco- bzw. Social-Mapping ein guter Ideenpool. Somit fördert man niederschwellig Pilotlösungen, die bei erfolgreicher Umsetzung auf das ganze Unternehmen oder andere Standorte übertragbar sind.

Wissen

  • Grünes Brett: An der Infotafel für Mitarbeitende (Schwarzes Brett) werden regelmäßig Infos rund um Nachhaltigkeit im Unternehmen bekannt gemacht.
  • Interne Expert*innen: Wird einmal der Prozess der Nachhaltigkeit angestoßen, dann entwickeln sich mit der Zeit wahre Nachhaltigkeits-Expert*innen in jedem Unternehmen. Jene können eingeladen werden, deren Wissen zu teilen und in internen Schulungen andere Kolleg*innen anzuleiten. Alternativ berichten diese in einem Videobeitrag über nachhaltige Lösungen aus deren Fachbereich.
  • Wissenshappen: Firmen-App oder eigene Social Media-Kanäle nutzen, um dort Diskussionen, Umfragen oder häppchenweise Infos rund um Nachhaltigkeit zu streuen. Diese Mini-Learnings können zudem interaktiv sein, wie mit dem Ausrechnen des eigenen CO2-Fußabdrucks. Ebenso ist ein Einstreuen von nachhaltigen Wissenshappen im internen Newsletter eine Option.
  • Wissenshappen – jetzt wortwörtlich: Zur gemeinsamen Mittagspause oder zur Kaffeepause im Kreise der Kolleg*innen bereitet jeweils eine Person eine Info oder eine Erkenntnis rund um Nachhaltigkeit vor. So macht man Nachhaltigkeit zum Pausengespräch.

Austausch und Fragemöglichkeiten

  • Nachhaltigkeits-Channels: Im firmen-eigenen Kommunikationstool einen Kanal eröffnen oder im Social Media eine Gruppe eröffnen, wo man Fragen und Anregungen rund um Nachhaltigkeit im Betrieb posten kann. Entweder das Schwarmwissen liefert Antworten oder es gibt eine verantwortliche Person, bspw. CSR- oder Nachhaltigkeitsbeauftrage*r, welche Antworten recherchiert.
  • Stammtisch Nachhaltigkeit: In lockerer Runde mit einem Feierabendgetränk, kommen die Verantwortlichen für Nachhaltigkeit zusammen. Hier können sie eigene Fragen, innovative Ansätze oder Erfolgsstorys mitbringen. Oftmals sind die Teilnehmenden in ähnlicher Situation und können sich daher kollegial beraten und gegenseitig motivieren. Der Austausch gibt neue Impulse für die Umsetzung von Nachhaltigkeit und hilft, Rückschläge und Widerstände zu meistern. Es gibt keine feste Agenda, aber eine regelmäßige Einladung an die Teilnehmenden. Durch das Wiedersehen bekannter Gesichter, welche gleichwohl Verbündete für die nachhaltige Sache sind, wächst Vertrauen und Lust am Austausch.
    Bei größeren Betrieben oder Konzernen können das die Nachhaltigkeits-Verantwortlichen aus verschiedenen Abteilungen oder Standorten sein. Bei kleinen Unternehmen oder beim Mittelstand kann die Stammtischgruppe über Kammern (IHK, HWK etc.) oder einen Branchenverband organisiert sein. Der Stammtisch kann selbstverständlich auch virtuell stattfinden.

Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur

  • Green Nudging: Mit einer verhaltens-analytischen Sicht lässt sich beobachten, wo nicht-nachhaltiges Verhalten gefördert und wo nachhaltiges Handeln behindert werden. Zur Verhaltensänderung kann dann der „Green Nudging„-Ansatz zur Anwendung kommen. Green Nudging heißt, dass man das Umfeld bzw. den Arbeitsplatz der Menschen anpasst, sodass man automatisch nachhaltiger agiert. Einfache Beispiele fürs Nudging (deutsch: „Anstoßen“) zur Nachhaltigkeit sind: Als Standard doppelseitigen Druck einstellen; überdachte Fahrradstellplätze direkt vorm Eingang anbieten oder in der Betriebskantine Bio-Obst und fairtrade-Produkte immer auf Griffhöhe platzieren.
    Das Vorgehen als interaktive Maßnahme ist folgendermaßen: Die Teilnehmenden werden mit einer Mini-Schulungs fürs Nudging sensibilisiert. In der Folge wird zwei Wochen lang in jeder Abteilung oder entlang von Produktionsprozessen nach nachhaltigen sowie nicht-nachhaltigen Nudges gesucht. Anschließend tragen die Teilnehmenden alles zusammen, tauschen sich aus und implementieren gefundene Nachhaltigkeits-Nudges im Arbeitsumfeld.
  • Starke Vorbilder: Geht die Führung, also die Teamleitung, das Management oder die Geschäftsführung, ambitioniert voran, motiviert das Mitarbeitende enorm, selbst nachhaltiges Verhalten an den Tag zu legen. Kündigt der Vorstand bspw. an, ab jetzt auf Inlandsflüge zu verzichten für eine umweltschonende Geschäftsmobilität, hat das eine starke Signalwirkung auf alle Unternehmensangehörige.
  • Nachhaltigkeitsvorsätze: Man kann natürlich durchgreifende Vorgaben setzen, die auf soziale oder umweltorientierte Zielsetzungen des Unternehmens einzahlen. Partizipativer ist das Vorgehen, Mitarbeiter*innen zu eigenen Vorsätzen anzuregen. Das passiert bspw. im Jahrespersonalgespräch mit der offenen Frage, welchen Vorsatz die Person als Beitrag zu einem der relevanten Nachhaltigkeitsthemen verfolgen möchte. Somit beschäftigen sich Mitarbeiter*innen selbst mit ihrem Wirken für Nachhaltigkeit. Im Anschluss verfolgen sie ein selbst bestimmtes und eigens gesetztes Vorhaben.

Beim Lesen haben Sie sicherlich bemerkt, dass wir zur besseren Übersicht die 15 Beispiele den anfangs genannten Motivationsgrundlagen zugeordnet haben. Die gezeigten Beispiele sind jedoch selten trennscharf und wirken oftmals auf mehrere Punkte gleichzeitig. Eine Maßnahme kann sowohl für das Verständnis beitragen, gleichzeitig Wissen vermitteln, einen Austausch ermöglichen oder ein förderliches Element für eine nachhaltige Unternehmenskultur darstellen.

Zeit nehmen, Zeit geben, Zeit einräumen

Besonderes Augenmerk muss auf den verfügbaren Ressourcen liegen. Vor allem die eingeräumte Zeit ist oftmals ein Knackpunkt. Einerseits ist herauszustellen, dass der Prozess hin zur Nachhaltigkeit nicht von heut auf morgen funktioniert, sondern langen Atem braucht. Mit einer Aktionswoche oder zwei Workshops ist es nicht getan. Es braucht eine Verstetigung. Auch der Wandel hin zu nachhaltigeren Verhaltensweisen oder das Lernen neuer Handlungsmuster benötigt Zeit.
Außerdem muss Arbeitszeit dafür eingeräumt werden, da beispielsweise die Teilnahme am Stammtisch Nachhaltigkeit oder die Recherche eines Wissenshappens, eben auch Aufwand ist. Wird es als Extra- Aufgabe zusätzlich zum oftmals bereits voll verplanten Arbeitspensum wahrgenommen, wird die Motivation leiden – egal wie innovativ und methodisch gut die Maßnahme ist.

Mit dem richtigen Themenfokus die Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen steigern

Bevor interaktive Formate starten, um Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit zu begeistern, ist unbedingt zu klären: Wo spielt Nachhaltigkeit eine Rolle im Betriebsalltag? Was sind die relevanten Verantwortungs-, Sozial- und Umweltthemen im Unternehmen? Geht es um die Verbräuche im Büro, in der Forschungsabteilung oder in der Werkstatt? Liegt eine positive, gesellschaftliche Wirkung in der Dienstleistung des Unternehmens? Oder ist ein großer Hebel zunächst, die negativen Auswirkungen für die Umwelt durch Produkte und Prozesse zu reduzieren?

Zwei Beispiele: Bei einem Dienstleistungsunternehmen werden erfahrungsgemäß vor allem die Themen Bürobetrieb, Geschäftsmobilität und soziale Nachhaltigkeit gegenüber Mitarbeitenden im Fokus stehen. Hingegen bei einem produzierenden Unternehmen eher Lieferkette inkl. Umwelt- und Sozialaspekte, Logistik und Lagerung sowie die Produktionsprozesse.

Eine Eingrenzung hilft, die oben gezeigten Beispielmaßnahmen thematisch korrekt auszurichten, also für den Newsletter den passenden Impuls zu setzen oder für einen Social- bzw. Eco-Mapping Rundgang die richtigen Fragen an die Hand zu geben.

Wer hier genau vorgehen will, dem bietet sich das Instrument einer strategischen Wesentlichkeitsanalyse an. Dabei werden die relevanten Themen der Nachhaltigkeit für das Unternehmen identifiziert. Der Blick richtet sich dabei auch auf das Geschäftsmodell und die Kernprozesse des Unternehmens, denn echte Nachhaltigkeit muss perspektivisch immer auch auf diese Bereiche abzielen.

Planen Sie die nächsten Schritte zu Nachhaltigkeit?

Fragen Sie mich zu einem kostenlosen Informationsgespräch an.
Ich stehe mit Rat und Freude bereit.

Steve Grundig
Themenbereich Unternehmenskultur

info@plant-values.de

Fazit

Mit erfüllten Grundvoraussetzungen wecken und stärken sie die Motivation für Nachhaltigkeit im Unternehmen. Dazu zählen ein grundsätzliches Verständnis, wo die Unternehmensaktivitäten mit Nachhaltigkeit in Berührung kommen, ebenso auch Zeit und Ressourcen zur Umsetzung und ein entsprechendes Arbeitsumfeld, welches Engagement für Nachhaltigkeit fördert.
Auf diesen Grundlagen bauen zahlreiche Maßnahmen auf, wie man Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit begeistert. Die Ansätze können mal analytisch sein wie das Eco-Mapping. Es geht auch locker-spaßig wie beim nachhaltigen Mittagessen oder dem Stammtisch für Nachhaltigkeit. Kreativer sind Maßnahmen wie die Einladung zum Nachhaltigkeitsevent mit Workshop-Charakter oder die Umgestaltung des Arbeitsplatzes nach Green Nudging-Konzept. Die vorgestellten Maßnahmen sind Anregungen und sollen inspirieren. Es gilt, passende Themen und Fragen zu entwickeln und an das eigene Unternehmen die Formate entsprechend anzupassen. Der Ausgestaltung sind dabei wenig Grenzen gesetzt. Wir von plant values wünschen ganz viel Spaß dabei und stehen bei Fragen unterstützend zur Seite!

Weiterführende Beiträge und Quellen:

Interne:

Externe:

Bildquellen:

  • pexels.com, Fotos von Cottonbro, A. Piacquadio sowie Shvets Production

Steve Grundig

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Steve Grundig

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