Nachhaltigkeit als Jobfaktor: Bedeutung für Bewerbende, Mitarbeitende und Unternehmen

Nachhaltigkeit ist inzwischen ein sehr präsenter Begriff. Umweltbewusstes Handeln und Wirtschaften, soziale Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sowie ethische Geschäftspraktiken sind nicht mehr nur leere Phrasen, sondern essenzielle Faktoren, welche die Attraktivität eines Unternehmens bzw. eines Jobprofils maßgeblich beeinflussen. Menschen entscheiden sich heutzutage auf Grund der Nachhaltigkeitsperformance und -ambition bzw. auf Grund von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells bewusst für Unternehmen. Oder gegen sie, kündigen und suchen nach neuen Jobangeboten. Damit sind beim Phänomen, dass Nachhaltigkeit ein Jobfaktor ist!

In diesem Blogbeitrag gehen wir den Fragen nach, wie Nachhaltigkeit die Wahrnehmung eines Unternehmens in den Augen potenzieller Bewerber*innen und bestehender Mitarbeiter*innen beeinflusst. Ebenso schauen wir, wie sich Nachhaltigkeit von Unternehmen auf das Verhalten von Bewerber*innen oder die Ambition zu kündigen auswirkt. Wir zeigen schlüssig, dass es für Unternehmen lohnenswert ist, auch in Bezug auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und für die eigene Unternehmensattraktivität in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz aktiv zu werden.

In folgendem Beitrag gehen wir dann der Frage nach, wie man Nachhaltigkeit kommunizieren kann. Hier geben wir einige praktische Beispiele an die Hand für die gezielte Ansprache.

Nachhaltigkeit bestimmt Lebensentscheidungen

Nachhaltigkeit ist ein Entscheidungskriterium. Dieser Trend zeigt sich deutlich in vielen alltäglichen Handlungen. Verbraucher*innen suchen gezielt nach regionalen und fair-gehandelten Produkten im Supermarkt. Sie entscheiden sich bewusst für Bahnreisen statt Flugreisen für deren Urlaub oder wählen ihre Banken und Kapitalanlagen nach ethischen oder nachhaltigen Kriterien aus.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit endet nicht beim Konsumverhalten. Bei der Jobwahl und der Entscheidung für den eigenen Ausbildungsweg spielt dieser Aspekt ebenfalls eine immer wichtigere Rolle. Das wachsende Interesse an sogenannten grünen Jobs oder an Studiengängen wie Nachhaltigkeitsmanagement, Business Ethics, CSR- und Responsible Management, ist ein klares Zeichen dafür, dass die nächste Generation von Arbeitskräften Wert auf nachhaltige Prinzipien legt.

An der Wand eines kleinen Geschäfts oder Cafés wir mit einem Regenbogenherz geworben.
Rainbowwashing folgt dem selben Vorgehen wie Greenwashing. Eine Irreführung mit Statements zur LGBTQI+ Freundlichkeit des Unternehmens, ohne sich ernsthaft dafür einzusetzen. / pexels.com, A. Dawm

Unternehmen präsentieren und betonen Nachhaltigkeit

Fast jedes Unternehmen präsentiert auf seiner Website einen Aspekt von „Nachhaltigkeit“. Viele Benennen das als Unternehmenswert oder setzen plakative Überschriften wie „Wir handeln nachhaltig!“. Offensicht ist es wichtig, Nachhaltigkeit zu präsentieren. Hier im Text wird jedoch nicht im Detail untersucht, welche Substanz diese Behauptungen haben. Klar ist hingegen: Während einige Unternehmen tatsächlich bedeutende Fortschritte in ihrer Nachhaltigkeitsperformance und ESG-Ambitionen zeigen, nutzen andere den Begriff eher als PR-Maßnahme oder Marketinginstrument, ohne signifikante Veränderungen in ihren Unternehmenspraktiken umzusetzen. Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Das nennt sich dann Green Washing. Wenn es nicht um ökologisches „Reinwaschen“ handelt, spricht man auch von Bluewashing, Rainbowwashing oder Whitewashing. Dies wird sowohl von Kund*innen, Stakeholdern als auch von potenziellen Bewerber*innen zunehmend hinterfragt wird und sehr kritisch gesehen.

Studien und Untersuchungen: Nachhaltigkeit beeinflusst Wahrnehmung des Unternehmens und Zufriedenheit mit dem Job!

Eine umfangreiche Befragung des Jobportals StepStone, an der 12.000 Personen teilnahmen, unterstreicht diesen Trend. Über drei Viertel der Befragten bewerten Nachhaltigkeit im Beruf als (eher) wichtig.

Bei der Umfrage aus dem Jahr 2019 wird auf die ökologische Nachhaltigkeit fokussiert, also das Engagement für Umwelt- und Klimathemen.

Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass sie bereit wären, ihren Job zu kündigen, falls ihr Unternehmen sich an umweltschädlichen Projekten beteiligt. Dies zeigt, dass Mitarbeiter*innen nicht nur passive Beobachter*innen sind, sondern aktiv nach Unternehmen suchen, die ihre Werte teilen und umsetzen.

Darüber hinaus sieht jede*r zweite Befragte eine potenzielle Gefahr für die eigene Arbeitszufriedenheit, wenn das Unternehmen nicht-nachhaltigen Aktivitäten verfolgt.

Interessanterweise stehen zwei Drittel der Befragten Maßnahmen, die der Nachhaltigkeit dienen, positiv gegenüber, selbst wenn dies mit persönlichen Einschränkungen verbunden sind, wie beispielsweise die Nutzung von Bahnreisen anstelle von schnelleren Flugverbindungen oder der Begrenzung von kostenfreien Druckkontingenten im Office.

Fast die Hälfte der Teilnehmenden würde bei einem Jobwechsel gezielt nach Unternehmen suchen, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen. Jede*r Dritte ist sogar bereit, für einen Job in einem nachhaltigen Unternehmen ein geringeres Gehalt zu akzeptieren.

Umweltorientierte Nachhaltigkeit als Jobfaktor

Ähnliche Ergebnisse zeigen die jüngeren Ergebnisse der Studie „Jobfaktor Klima II“ der Königsteiner Gruppe von 2020 bzw. 2022. In die Vergleichsstudie wurden 1.000 Teilnehmende einbezogen. Hier wird sich ebenfalls auf ein Thema der Umweltdimension bezogen. Im Fokus der Befragung stehen Klima, Klimaschutz respektive das unternehmerische Engagement für klimaschonendes Wirtschaften. Die Nachhaltigkeitsdimensionen Soziales oder Governance werden hier nicht gezielt untersucht.

Laut dieser Studie zählt für mehr als die Hälfte der Befragten eine ausgeprägte Haltung zum Klimaschutz zu den Top-3-Anreizen bei der Suche nach einem Arbeitgeber. Damit steht das Umweltbewusstsein eines Unternehmens gleichauf mit traditionellen Faktoren wie Gehalt und Work-Life-Balance.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass 59 % aller Befragten sich wünschen, Unternehmen würden in ihrer Kommunikation häufiger Stellung zu Nachhaltigkeitsinhalten beziehen. Dies unterstreicht den Wunsch nach mehr Transparenz und Engagement in Sachen Nachhaltigkeit auf Unternehmensebene.

Besonders die junge Generation (18-29 Jahre) zeigt eine kritische Haltung gegenüber den Nachhaltigkeitsversprechen von Unternehmen. Diese Zunahme an Skepsis legt nahe, dass gerade jüngere Arbeitskräfte in Bezug auf Aussagen und Leistungen rund um Nachhaltigkeit besonders sensibilisiert sind. Unternehmen müssen daher nicht nur in ihrer Kommunikation, sondern auch in ihren tatsächlichen Handlungen überzeugen, um diese kritische und werteorientierte Zielgruppe anzusprechen.

Nachwuchskräfte: Für 18 % hat Nachhaltigkeit Top-Priorität in der Jobsuche

Herauszustellen ist, dass für 11 % der Teilnehmenden das Umweltbewusstsein sogar das Hauptkriterium bei der Jobsuche darstellt. Dieser Trend erstreckt sich über alle Generationen hinweg und ist keinesfalls nur auf junge Menschen beschränkt. Das heißt: Ohne ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein und ernsthaftes Engagement erreichen Unternehmen diesen Teil des Arbeitsmarktes nicht mehr und verschließen sich somit den Zugang zu diesem Pool an Arbeitskräften.

Ergänzend sei dazu die Klimaumfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) angeführt. Hier nahmen 2022 rund 2.000 Personen aus Deutschland teil. Diese bestätigt den zuvor dargestellten Trend. Eine große Mehrheit von 81 % der jüngsten Generation (Altersgruppe 20 bis 29 Jahre) gibt an, dass die Haltung eines Unternehmens zum Klima ein entscheidendes Kriterium bei der Jobauswahl ist.

Über alle Altersklassen hinweg teilt mehr als die Hälfte der Teilnehmenden diese Ansicht.

Unternehmen können folglich bei jeder zweiten Person, die sich bewirbt, mit ökologischer Nachhaltigkeit Pluspunkte einfahren. 

Bei den 20- bis 29-Jährigen hat Nachhaltigkeit für 18 % sogar die höchste Priorität bei der Jobsuche – also rund ein Fünftel jedes Jahrganges!

Zur Verbildlichung: In einer vollbesetzten Abschlussklasse von 30 Personen werden im Schnitt 5 bis 6 Absolvent*innen gezielt nach Unternehmen und Arbeitsstellen mit einem ausgeprägten Nachhaltigkeitsprofil suchen, bei denen beispielsweise der Klimaschutz eine hohe Rolle spielt. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Unternehmen, die sich in Sachen Umweltengagement und Klimaschutz nicht gut aufstellen, Schwierigkeiten haben werden, diese umweltbewussten und engagierten jungen Talente für sich zu gewinnen. Sie werden einen Teil der potentiellen Nachwuchskräfte einfach nicht mehr für sich begeistern können und werden keine Bewerbungen erhalten.

Zwischenfazit: Studien zeigen, Nachhaltigkeit ist ein Jobfaktor

Der Trend ist klar und wurde hier überblicksartig aufgezeigt. In Form von Umweltorientierung ist Nachhaltigkeit ein Jobfaktor und hat Auswirkung auf die Wahrnehmung von Unternehmen. Wir konnten zeigen, umweltorientierte Nachhaltigkeit zahlt auf die Attraktivität einer neuen Stelle ein und ist Motivation für die Arbeit für das bestehende Personal. Mehr noch: Nicht-nachhaltiges Verhalten wirkt negativ auf Arbeitsmotivation oder kann den Wunsch nach einem Jobwechsel bestärken. Mehr noch zeigt sich über alle Generationen hinweg:

Nachhaltigkeit ist ein Jobfaktor. Nachhaltigkeit ein Entscheidungskriterium für die Bewerbung bzw. für das Verbleiben im Job.

Wir haben einen ersten Einblick gegeben an dieser Stelle und konnten einige Zahlen highlight-artig vorstellen. Für Interessierte und Verantwortliche für Personal lohnt es sich allemal, hier nochmal tiefer in die Zahlen einzusteigen und die verlinkten Studien anzuschauen für tiefgreifendere Erkenntnisse. Wir haben uns in diesem Beitrag auf folgende Untersuchungen gestützt:

Blick auf den Arbeitsmarkt: Abstimmung mit den Füßen

Soweit die Zahlen aus Studien. Aber zeigt sich ein solches Verhalten auch auf dem Arbeitsmarkt und nicht nur im Fragebogen? Die kurze Antwort dazu: Ja!

Das zeigt u.a. eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Hier wird untersucht, wie Nachhaltigkeit die Attraktivität von Ausbildungsplätzen beeinflusst.

Die IAB-Arbeit zeigt, dass Jobs mit einem nachhaltigen Profil eine höhere Anzahl an Bewerber*innen anziehen und somit leichter besetzt werden können. Hier ist eine steigende Anzahl an Ausbildungsbeginnen zu verzeichnen: „So wird ersichtlich, dass die vergleichsweise hohe Attraktivität von Ausbildungsberufen mit Green Skills und der gestiegene Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich zu einer Zunahme der tatsächlichen Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse geführt hat. Das Plus im Vergleich zum Jahr 2013 betrug 2021 rund 14 Prozent.“ Weiter heißt es im IAB-Bericht: „Unsere Analyse zeigt, dass trotz einer rückläufigen Zahl an Bewerber*innen in den letzten zehn Jahren die Zahl der neu besetzten Ausbildungsstellen für Berufe mit umwelt- oder klimafreundlichen Tätigkeiten zugenommen hat.“

Besonders attraktiv sind also Stellen, die sogenannte “green skills” erfordern. Jobs mit „green skill“ Profil werden als umwelt- und klimafreundlichen beschrieben. Das könnte beispielweise der Montageberuf für Solar- oder Windkraftanlagen sein oder der Vertriebsbeauftragte für faire und ökologische Produkte. Sie sind im Vergleich zu neutralen Jobs, welche mit keinem ausgeprägten Profil bezüglich Umwelt- und Klimathemen daher kommen, deutlich gefragter. Außerdem stehen green skill-Jobs im starken Kontrast zu „brown skill“-Jobs. Das sind wiederum Berufe, die als umweltschädlich oder klimawandeltreibend wahrgenommen werden. Hier könnte bspw. die Ausbildung in der Braunkohleförderung oder das Produktmanagement im Fast Fashion Bereich genannt werden. 

Nachhaltige Ausrichtung von Ausbildungsinhalten und Berufsbilder empfohlen

Die Autor*innen der IAB-Studie liefert Hinweise darauf, wie Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren können. Eine Empfehlung ist die Integration von umweltfreundlichen Inhalten in die Ausbildung und die Arbeitspraxis. Beispielsweise können im Ausbildungsplan explizit Inhalte zu Umwelt- und Klimathemen integriert werden, sodass diese an jeder Ausbildungsstation besprochen werden und somit Teil der Lehre bzw. des Traineeprogramms werden.

Dies schafft zudem die Voraussetzungen für eine Transformation hin zu einer Wirtschaft, die im Einklang mit Klimaschutz, Ressourcenschonung und Kreislauffähigkeit steht.

Indem Berufsfelder und Geschäftsmodelle sich in Richtung nachhaltiges Wirtschaften entwickeln, werden sie nicht nur umweltfreundlicher, sondern zudem zukunftssicherer. Dies bietet den Auszubildenden und Arbeitnehmer*innen eine langfristigere Perspektive. Das trägt wiederum dazu bei, dass die Organisationen und Unternehmen als attraktiver, weil sicherer, Arbeitgebender wahrgenommen werden.

Kündigungsgrund Klima

Junge Menschen verlassen ihre Unternehmen, um deren Arbeitszeit für Klima- und Umweldfreundliche Jobs zu nutzen. Im Bild: Mensch verlässt nach der Kündigung mit seinen Jobsachen das Büro.
 #ClimateQuitting – (junge) Menschen verlassen ihren Job um in ein umwelt- bzw. klimafreundliches Unternehmen zu wechseln. / Bild KI DALL·E 2023

Ein Trend, der sich zunehmend abzeichnet, gewinnt unter dem Hashtag #ClimateQuitting an Aufmerksamkeit. Das ergänzt das Bild der zuvor diskutierten Punkte. Hierbei geht es um die Entscheidung, den Arbeitsplatz aufgrund schlechter Klimaperformance zu verlassen. Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass nachhaltiges Handeln für viele Menschen nicht nur eine persönliche Überzeugung, sondern auch ein entscheidender Faktor bei der Jobwahl ist.

Insbesondere, aber nicht ausschließlich, junge Menschen, die die Dringlichkeit von Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenkrisen erkannt haben, treiben diesen Trend voran. Es geht ihnen darum, wie sie ihr Arbeitsleben, welches immerhin die Hälfte unserer Lebensjahre prägt, verbringen möchten. Die Antwort der ClimateQuitter auf diese Frage lautet: Aktiv im Kampf gegen Umwelt- und Klimakrisen.

Climate Quitting hat viele Gesichter

Beispiele hierfür sind vielfältig: Von Absolvent*innen, die nach dem Abitur eine Ausbildung im konventionellen Sinne ablehnen und stattdessen mit einem Crashkurs direkt in die Montage von Photovoltaikanlagen einsteigen, bis hin zu hochqualifizierten Fachkräften, die topp bezahlte Positionen in fossilen Konzernen verlassen, um mit eigenen Startups an einer nachhaltigen Wirtschaft der Zukunft mitzuwirken. Ebenso sind es talentierte Menschen, die bei Unternehmen mit Greenwashing-Praktiken kündigen, um sich für wirklich nachhaltige Betriebe zu engagieren. Diese Menschen entziehen bewusst ihre Arbeitskraft Geschäftsmodellen von gestern, um die Wirtschaft von morgen mitzugestalten.
Eine Auswahl an Fallbeispielen und weiterführenden Infos rund ums Phänomen #ClimateQuitting ist hier verlinkt:

Es gilt zu unterstreichen, dass es keinesfalls nur um eine moralische Aufladung geht, was gute und schlechte Jobs sind. Zu betrachten ist auch, dass es hier ein starkes Motiv der langfristigen Arbeitsplatzsicherheit gibt. Diese ist nicht gegeben, wenn ein Unternehmen klima- und umweltschädliche Geschäftspraktiken betreibt und somit kein Geschäftsmodell für die Gesellschaft und Wirtschaft der Zukunft bereit hält, welche sich auf Kreislaufwirtschaft sowie Schonung des Klimas, der Biodiversität und von Ressourcen stützen werden.

Der Trend des sogenannten Climate Quitting zeigt, dass Menschen bereit sind, neue Wege zu beschreiten, Risiken einzugehen, Neues zu lernen und sich mit hoher Motivation, Engagement und Leidenschaft für ihre Überzeugungen einzusetzen.
Die Übereinstimmung der Werte zwischen Menschen und Unternehmen ist entscheidend. Für ein Unternehmen ist es der Auftrag, sich hier klar und strategisch zu positionieren und entsprechend zu kommunizieren.

Fazit: Nachhaltigkeit ist ein Jobfaktor! Wer sich dem Thema Nachhaltigkeit verschließt, verschließt sich einem Teil des Arbeitsmarktes

Nachhaltigkeit als Jobfaktor: Verschiedene Studien und Untersuchungen haben die Relevanz von Nachhaltigkeit für Mitarbeitende und Bewerber*innen beleuchtet. Wir haben aufgezeigt, wie diese zur Attraktivität von Jobs und Unternehmen beiträgt. Dieses Bewusstsein für Nachhaltigkeit zeigt sich generationenübergreifend. Es wird durch Beobachtungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gestützt, wie wir in diesem Blogbeitrag darlegen konnten.

Zusammenfassend können wir drei wichtige Erkenntnis herausstellen:

  • Ökologische Nachhaltigkeit von Unternehmen wird von jeder zweiten Person als positiv wahrgenommen und ist ein Kriterium, um sich zu bewerben.
  • Für mehr als jede zehnte Person ist es bereits ein Top-Entscheidungskriterium bei der Jobwahl.
  • Es hat Einfluss auf die Zufriedenheit und den Wunsch nach Jobwechsel. Nicht-nachhaltiges Verhalten oder unternehmerisches Engagement in umweltschädlichen Aktivitäten wirken sich negativ aus.

Wichtig ist zu erwähnen ist, dass sich dieser Beitrag vor allem auf Umwelt- und Klimathemen als einen Aspekt der Nachhaltigkeit konzentriert. Die Dimensionen der sozialen Nachhaltigkeit, u.a. mit Themen wie Work-Life Balance, Diversität, Arbeitsplatzbedingungen usw. und die Dimension Governance und nachhaltige Unternehmensführung wurden nicht beleuchtet.

Unser Fazit: Unternehmen, die sich nicht um Nachhaltigkeit bemühen oder die Kommunikation darüber vernachlässigen, verschließen sich einem bedeutenden Teil potenzieller Bewerber*innen. Sie riskieren Nachteile in puncto Motivation und Verweildauer bei der aktuellen Belegschaft.

In diesem Beitrag haben wir soeben die Relevanz von Nachhaltigkeit für Bewerbende, Mitarbeitende und Unternehmen herausgearbeitet. Wie man sich bezüglich Nachhaltigkeit präsentieren kann, diskutierten wir im weiterführenden Blogbeitrag: Nachhaltigkeit im Recruiting und Nachhaltigkeitskommunikation im Recruiting.


Transparenzhinweis:

Bei der Erstellung dieses Textes war das Large Language Model GPT-4 unterstützend eingebunden.


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