Klimawandel

Klimawandel meint ganz allgemein die Veränderung des Klimas einer Atmosphäre. Im aktuellen Kontext ist damit eine Erderwärmung gemeint, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu verzeichnen ist. Diese Veränderung ist nach verifizierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen „anthropogen verursacht“. Damit spricht man auch vom menschgemachten Klimawandel. Hauptursache des Klimawandels seien direkte und indirekte Treibhausgasemissionen (Kohlenstoffdioxid, Stickoxide, Methan, Wasserdampf) und deren Wirkung auf den Einfluss der Sonneneinstrahlung auf die Erde. In unserem Beitrag „Gibt es den Klimawandel?“ haben wir zu Argumenten von sogenannten Klimawandelskeptikern Stellung genommen.

Der Klimawandel wird weltweit von Staaten, Bündnissen und Expert*innengremien als eines der größten Risikos für den globalen Frieden und Wohlstand der Menschen anerkannt. Die komplexen Zusammenhänge natürlicher Systeme, die Lebensgrundlage für menschliche Gesellschaften sind, lassen das eigenetliche Risiko schwer abschätzen. Dem Vorsorgeprinzip folgend, sollen entsprechend konsequente Maßnahmen getroffen werden, um die Emission von Treibhausgasen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Ziel des 2015 ratifizierten „Klimavertrags von Paris“ verpflichtet die Staatengemeinschaft auf das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Level zu begrenzen.

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