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„Wie Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher gestalten?“ – Mitschnitt der Austauschrunde vom Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.

Videomitschnitt vom 01. Dezember 2020, freundlicherweise von Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen zur Verfügung gestellt:

Macht Nachhaltigkeit attraktiver? Wie Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher gestalten?

Diesen Fragen haben sich Franziska Kramer von plant values gemeinsam mit Feé Köhler von SAP und Albrecht Handke vom Sächsisches Staatsministerium für Kultus gestellt. Sie zeigen spannende Wege und Ideen, wie erste Schritte zu einer Wirtschaft mit Zukunft gegangen werden können. Dazu gab jeder Gast einen kurzen Impulsvortrag. Anschließend war Zeit für Austausch und Fragen aus dem Publikum, welches online dazugeschaltet wurde. Moderiert wurde die Runde von Michael Weißflog von ressourcenmangel Dresden.

Hier könnt ihr die Diskussion, zu die der Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. am 01.12.2020 nach Dresden geladen hatte, nochmal nachschauen:

Hintergrund:

Mit der 2015 durch die Vereinten Nationen einstimmig verabschiedeten Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDG) für eine sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Im Januar 2017 wurden diese als Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie von der Bundesregierung verabschiedet und somit in nationales Recht überführt. Im Rahmen der Veranstaltung am 1.12.2020 werden vor allem die sozialen und ökonomischen Aspekte der SDG beleuchtet.

Gastgeber des Events:

Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. hat freundlicherweise den Mitschnitt vom 01.12.2020 von der Veranstaltung „Macht Nachhaltigkeit attraktiver? Wie Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher gestalten?“ zur Verfügung gestellt. Der Verein verfolgt folgendes Ziel:
Die Mitglieder des Vereins fördern die Chancengleichheit aller Menschen. Für sie einzustehen, ist unsere Verantwortung und Motivation. Respekt vor, Interesse an, Akzeptanz von und Offenheit gegenüber Anderem sind Grundpfeiler einer friedlich zusammenlebenden Gesellschaft. Durch unseren Beitrag zu mehr Wirtschaftsleistung in Sachsen sichern wir den Wohlstand Aller. Wir etablieren in sächsischen Unternehmen eine gelebte Willkommenskultur. Dieses Ziel verstehen wir als gemeinsam verstandene Aufgabe von Geschäftsführungen und Belegschaften. Das dafür notwendige Bewusstsein schaffen wir in und mit den sächsischen Unternehmen in einem gemeinsamen Prozess. Wir begleiten Unternehmen als Partner auf Augenhöhe in Theorie und Praxis und vermitteln die Interessen der sächsischen Wirtschaft als politisches Sprachrohr durch unser Netzwerk. (weiterlesen auf der Website)

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel des Freistaates Sachsen auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.


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Mehr Beiträge zu CSR und Nachhaltigkeit findet ihr übrigens immer aktuell in unserem Blog:
www.plant-values.de/csr-nachhaltigkeit-blog/

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Über 50 Tipps für Nachhaltigkeit im Unternehmen

Mit dieser Sammlung von Tipps für Nachhaltigkeit im Unternehmen wollen wir eine einfache Hilfe bieten. Viele Unternehmen fragen uns, was sie alles tun können, um nachhaltiger zu werden. Die Antwort darauf endet meist in einem halbstündigen Monolog.

Da wir uns auch im Kern unserer Arbeit nicht um die vielen kleinen Dinge kümmern, die ein Unternehmen verändern kann, um nachhaltiger zu werden, sammeln wir unsere besten Tipps und Erfahrungen zusammen und veröffentlichen diese nun in dieser Reihe an Blogbeiträgen.

Mit dieser kleinen Blog-Serie wollen wir also verschiedenste Tipps für Nachhaltigkeit im Unternehmen geben. Von schnell umsetzbaren Tricks bis zu ausgefallenen grünen Kampagnen ist alles dabei. Viel Spaß beim Lesen und nachhaltig inspirieren lassen!

Für einen ganzheitlichen Überblick haben wir hier einen umfassenden Leitfaden zu Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen erstellt.

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen bieten wir u.a. an, dass wir strategisch Denken (Nachhaltigkeitsstrategie), wir gemeinsam passende Lösungen für Abteilungen oder Handlungsfelder erarbeiten (CSR-Maßnahmen) oder zusammen die wesentlichen Hebel für eine dauerhafte Nachhaltige Unternehmensentwicklung identifizieren – mit ihnen und ihren Partnern. (Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholderdialog). Sprechen Sie dazu einfach an oder mailen Sie uns! 

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Nachhaltiges Wirtschaften? 9 progressive Tipps für Unternehmen.

Nachhaltiges Wirtschaften scheint ein geflügeltes Wort und viele geben sich mit kleinen Maßnahmen zufrieden. Für Unternehmen, die es bereits etwas ernster meinen und fortschrittliche Wege gehen wollen, haben wir 9 Ideen gesammelt, die helfen sollen über die altbekannten Themen hinaus zu denken.

Wer diese Ideen umsetzt, trägt schon mehr zu nachhaltigem Wirtschaften bei. Außerdem sind viele der Ideen auch für Kund*innen ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit. Wichtig ist trotzdem nicht an einzelnen Maßnahmen stehen zu bleiben, sondern Nachhaltigkeit zum Teil des Unternehmens zu machen. Wer so weit ist, sollte sich eine Nachhaltigkeitsstrategie geben und Nachhaltigkeit damit fest verankern.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser progressiveren Ideen für nachhaltiges Wirtschaften!

Wer noch mehr Wissen sucht, für die haben wir einen umfassenden Leitfaden zu Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen zusammengestellt.

1. Umweltfreundliche Teamevents

Teambuilding ist unbestritten wichtig und die Möglichkeiten vielfältig. Neben Rallyes und dem abendlichen Dinner bietet es sich an gemeinsam etwas Gutes zu tun. Wie wäre es damit zum World Cleanup Day gemeinsam den Fluss sauber zu machen? Oder im Tierheim zu helfen, in der Suppenküche auszuschenken oder auch für ein gemeinsames Ziel demonstrieren zu gehen?

2. Die Erkenntnisse für nachhaltiges Wirtschaften an Alle weitergeben

So einfach wie effektiv: Wenn selbst gute Erfahrungen mit der ein oder anderen Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit gemacht wurden, hat es einen umso größeren Effekt diese Tipps den Partner*innen, Geschäftskund*innen, Zuliefernden, Fans und allen Interessierten (Stakeholder) mitzugeben. Das schafft Verbindung und echten Austausch.

Cooles Beispiel: Reiseunternehmen haben beispielsweise einen riesigen Impact, wenn sie nachhaltige Mitnahmeempfehlungen an ihre Kund*innen weitergeben, z.B. wiederbefüllbare Flaschen, Wasserfilter, Besteck, Mentruationstasse, Baumwollbeutel und Co. Selbst wenn nur ein Teil der Kund*innen dies beherzigt, wird der ökologische Fußabdruck kleiner.

3. Zusätzliche Urlaubstage für gesellschaftliches oder Umweltengagement

Die ersten Unternehmen wie ecosia machen es vor und geben Mitarbeitenden zusätzliche Urlaubstage dafür sich gesellschaftlich, ökologisch oder politisch zu engagieren. Zeit und Menschen die sich einbringen können, sind für die meisten Initiativen am wertvollsten und umso effektiver diese Maßnahme.

4. CO2 und Emissionen kompensieren

Fast schon ein alter Hut für nachhaltiges Wirtschaften, aber eben ein wichtiger. Wenn man sich das Ziel gesetzt hat Emissionen (CO2 und Äquivalente) zu senken, das aber gerade nicht umsetzen kann, dann ist es ein konsequenter Schritt diese Differenzen zu kompensieren. Dafür gibt es diverse Projekte, die z.B. Bäume pflanzen oder Erneuerbare Energien fördern. Zuvor sollte sich aber gut informiert werden, welche Projekte glaubwürdig sind und realistische Zahlen angeben. Hier Infos vom Umweltbundesamt.

5. Anreize für wiederverwendbare Produkte schaffen

Die Möglichkeiten hören nicht beim eigenen Handeln auf. Seinen Kund*innen Anreiz zu nachhaltigerem Handeln zu geben, ist eine riesige Möglichkeit. So kann man z.B. als Café-Betreiber Kund*innen einen Rabatt geben, wenn sie eigene Becher mitbringen. Oder als Textilunternehmen (wie Haglöfs) einen Gutschein, wenn Kund*innen die alte Jacke zurück geben, sodass Rohstoffe daraus wieder genutzt werden können.

6. Kostenlos Trinkwasser auffüllen lassen

Die refill-Initiative setzt sich dafür ein, dass Menschen auch unterwegs Zugang zu Leitungswasser haben, weil Leitungswasser als Grundrecht gelte. Als Unternehmen kann man einfach Teil der Bewegung werden, meldet sich an, wird online gelistet und per Aufkleber oder Beschriftung darauf hinweisen. Damit kann man auch neue Begegnungen mit möglichen Kund*innen schaffen.

7. Reste und Abfall kreativ weiter nutzen

Upcycling, also die Weiternutzung oder sogar Aufwertung ausgelebter Dinge, ist ein echter Trend geworden und wichtiger Teil von nachhaltig Wirtschaften. Auch als Unternehmen kann man sich umschauen, ob nicht irgendwo „Abfälle“ weiter genutzt werden können. Laguna-Onlineshop macht das vor und nutzt privat angefallene Kartons (Schuhe etc.) der Mitarbeitenden als Versandkartons für die eigenen Produkte.

8. Findet mit Mitarbeitenden und Partnern gemeinsam nachhaltige Lösungen

Viele Unternehmer*innen und Manager*innen stehen irgendwann vor Nachhaltigkeitsfragen und finden keine Antworten mehr. Bei einem so komplexen Thema ist das ganz normal. Deswegen sollte man zur Findung von Lösungen Mitarbeitende und Kund*innen einbinden. Denn gemeinsam Lösungen erarbeiten macht mehr Spaß, erhöht die Akzeptanz deutlich und schafft oft pragmatischere und funktionierendere Lösungen.

9. Macht Nachhaltigkeit zu einem Prozess der Spaß macht!

Sich Nachhaltigkeitsthemen zu widmen kann aufwändig sein und immer wieder Herausforderungen aufwerfen. Das muss so nicht sein! Findet Formate, gemeinsame Arbeitsrunden, Kreativwerkstätten, „Bastelstunden“ oder ganz andere Elemente, die Nachhaltigkeit zu etwas frischem und ermutigendem machen.
Hierfür Inspiration können Formate wie der Global Goals Jam bieten oder Methodiken des Sustainable Design Thinking sein. 

Progressiv Denken und das Unternehmen zukunftsfähig aufstellen: Nachhaltig Wirtschaften als ganzheitlichen Ansatz verfolgen

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen braucht es progressive Ansätze. Besser als Gesamtes, nicht nur in Einzelmaßnahmen. Daher bietet plant values u.a. an, dass wir strategisch Denken (Nachhaltigkeitsstrategie), wir gemeinsam passende Lösungen für Abteilungen oder Handlungsfelder erarbeiten (CSR-Maßnahmen) oder zusammen die wesentlichen Hebel für eine dauerhafte Nachhaltige Unternehmensentwicklung identifizieren – mit ihnen und ihren Partnern. (Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholderdialog). Sprechen Sie dazu einfach an oder mailen Sie uns! 

Noch mehr gesammelte Nachhaltigkeit-Tipps…  

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Ich stehe mit Rat und Freude bereit.

Toni Kiel
Themenbereich Nachhaltigkeitsstrategie

0178-1746903 | t.kiel@plant-values.de

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Nachhaltigkeit zu Weihnachten in Unternehmen – über 10 einfache Tipps

Nachhaltigkeit zu Weihnachten spielt auch in Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. In dieser Zeit des Jahres wirdam meisten konsumiert und Unternehmen geben oft Aufmerksamkeiten an Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen. Deswegen wollen wir hier mit Ideen helfen.

Wir haben Tipps für Nachhaltigkeit zu Weihnachten zusammengetragen. Das Schöne daran: Wir können diese Tipps auf all unsere Lebensbereiche anwenden, ganz egal ob beruflich oder privat. Vielleicht fällt es uns dieses Jahr sogar einfacher, die Tipps umzusetzen?

Viel Spaß beim Lesen und auf nachhaltige Weihnachten!

1. Nachhaltige Geschenkeideen für Nachhaltigkeit zu Weihnachten

Sind wir nicht alle „schon-alles-Haber“?

Wir besitzen viel und meistens zu viel. Häufig wissen wir gar nicht mal mehr, was wir eigentlich besitzen. Wie schafft man es als Unternehmen mit Geschenken zu Weihnachten einen echten Mehrwert zu bieten? Wie kann man nachhaltig sein und im Gedächtnis bleiben? Erzählen Sie die Geschichte zu Ihrem Geschenk. Und nutzen Sie dafür folgende Tipps:

Mehrweg statt Einweg

Einweg ist schon lange nicht mehr „in“. Spätestens seitdem die Ozean-Plastik-Debatte vor einigen Jahren an Fahrt aufnahm und Coca-Cola auch dieses Jahr wieder zum weltweit größten Plastikverschmutzer ernannt wurde. Sie können Dinge verschenken, die Ihre Kund*innen, Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen mehrmalig oder beliebig oft wieder verwenden. Damit wird Nachhaltigkeit zu Weihnachten im Unternehmen präsent.

Erlebnisse statt Krimskrams

Etwas zu schenken, was Menschen nicht schon 100 Mal besitzen und deswegen das 101. Mal nun im Müll landet, ist gar nicht so einfach. Verschenken Sie lieber eine wertschätzende Einladung auf einen selbst gemachten Kakao. Oder ein Konzertticket oder ein gutes Essen anstelle von Zeugs. So kann nachhaltige Weihnachten sogar die Geschäftsbeziehungen aufpolieren und mehr Vertrauen schaffen!

Leihen statt kaufen

Stellen Sie sich einmal vor, Sie schenken etwas, was nur ein Mal in 5 Jahren genutzt wird. Was für eine Verschwendung. In dem Falle bietet sich ein Mietmodell an. Verschenken Sie also lieber einen Gutschein für das Ausleihen einer Bohrmaschine als die Bohrmaschine selbst!

Second Hand statt Neu

Manchmal ist Besitzen sinnvoller als Leihen. Dies ist der Fall, wenn Gegenstände sehr häufig bis täglich in Gebrauch sind. So zum Beipsiel die Kaffeetasse, um in der Kantine fischen Kaffee zu holen, oder die ergonomische Computermaus. Second-Hand-Produkte oder nachhaltige Geschenke sind zum Beispiel Kaffeetassen aus Kaffeesatz, gebrauchte Bücher oder Second-Hand-Tech. Diese sind nicht nur nachhaltig(er), sondern erobern auch den Markt und damit die Herzen Ihrer Kund*innen und Mitarbeitenden.

Spenden statt Hamstern

In 2020 haben wir es besonders gesehen. Auf der einen Seite haben Menschen aus Angst vor Versorgungsengpässen Produkte wie Nudeln und Toilettenpapier gehamstert. Auf der anderen Seite haben Menschen für ihr Lieblingscafé um die Ecke gespendet, damit es die Corona-Pandemie wirtschaftlich überlebt. Fragen Sie den zu Beschenkenden, welches Unternehmen oder welche Organisation er oder sie unterstützen möchte. Und dann spenden Sie an diese.

Klasse statt konventionell

Soll’s noch eine Schokolade dazu sein? Oder ein Glühwein? Ihr Unternehmen kann beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken auf Nachhaltigkeit achten. Dafür setzt es am besten auf regionale Fairtrade-Produkte aus Bio-Anbau. Das hat Klasse und ist besser für Umwelt und Gesellschaft.

Beispiele für Geschenke für mehr Nachhaltigkeit zu Weihnachten

  • Musik- oder Audible-Abos,
  • Spenden für ein Unternehmen, eine Organisation oder eine Person,
  • Einladungen zu gemeinsamer Zeit, z.B. Restaurantbesuchen,
  • wertige, wiederverwendbare Taschentücher aus Bio-Baumwolle,
  • hochwertige Glas- oder Edelstahlboxen für Speisen und Getränke sowie Thermoskassen,
  • Socken aus der heimischen Wolle aus Öko-Landbau,
  • regional hergestellte Seifen,
  • Jutebeutel, Bienenwachstücher, ultradünne Baumwollbeutel für Obst und Gemüse.

Es gibt hier viele tolle Möglichkeiten für Nachhaltigkeit zu Weihnachten im Unternehmen. Mit dem passenden Branding wird das Geschenk zu einem Hingucker. Und es bleibt lange im Gedächtnis!

2. Teamgefühl digital! Stärkende und nachhaltige Weihnachten

Rücksicht aufeinander nehmen

Viele Mitarbeiter*innen sind zum Jahresende ausgebrannt und gestresst. Oder sie fühlen sich getrieben von den Zielen zum Jahresende und müssen ihre Projekte noch schnell fertigstellen. Dazu kommen die persönlichen Sorgen. Außerdem fehlen oft die persönlichen Kontakte zu geliebten Menschen in diesem Jahr. Ihr Unternehmen kann für ein gutes Mitaeinander zur Weihnachtszeit sorgen.

Zeit für persönliche Fragen ist Balsam für die Seele

Gerade in der eigentlich besinnlichen Weihnachtszeit ist es wertvoll, sich und den Mitarbeitenden Zeit einzuräumen. Wie wäre es mit einer inspirierenden Frage am Tagesanfang? Z.B. Wofür bin ich dankbar? Welche Menschen inspirieren mich derzeit am meisten? Was macht mich besonders glücklich? Damit werden frische Kraft und Energie durch positive Gefühle geweckt. Außerdem wird die Mitarbeiterbindung und das Vertrauen ineinander gestärkt. Inspiration für Fragen gibt vertellis.

Gemeinsam digital aktiv sein

Zeit füreinander zu haben, geht auch digital. Wie wäre es mit einem Telefon-Spaziergang für alle in der Mittagspause? Den morgendlichen Kaffee gemeinsam zu trinken? Eine digitale Yogastunde zu halten oder gemeinsam digital Teig zu rühren, Plätzchen zu backen oder zu basteln?

3. Kunstbaum vs. echter Weihnachtsbaum?

Nachhaltigkeit in Unternehmen zu Weihnachten macht vor dem Tannenbaum nicht Halt. Auch Unternehmen stellen sich Weihnachtsbäume ins Büro oder Gebäude. Was ist ökologisch sinnvoller: ein echter Christbaum oder ein Plastikbaum? Wie umweltfreundlich der jeweilige Baum ist, hängt von der Herkunft, der Nutzungsdauer und der Entsorgung ab.

Etwa 28 Millionen Bäume sterben jährlich in Deutschland zum Weihnachtsfest. Das hört sich nicht nach Nachhaltigkeit zu Weihnachten an. Die Bäume stammen zumeist aus konventionellen Plantagen, die gedüngt und mit Pestiziden behandelt werden. Dies ist eine enorme Belastung für Böden. Gleichzeitg wissen wir, dass wir die Belastungsgrenze der Erde in Hinsicht auf Phosphor und Stickstoff bereits weit überschritten haben.

Ist ein Kunstbaum besser als ein echter Weihnachtsbaum? 

Nein! Und dafür gibt es zahlreiche Gründe:

  • Produktion: Plastikbäume werden i.d.R. aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Die Förderung ist schmutzig und das „scharze Gold“ selbst ein endlicher Rohstoff.
  • Mindestens 4 von 5 Plastikweihnachtsbäumen werden aus Fernost importiert. Emmissionen für Produktion und Transport und intransparente, häufig geringe Sozial- und Umweltstandards an Produktionsstandorten inklusive. (hier geht es zu einer Studie über den ökologischen Fußabdruck)
  • Während der Nutzungsdauer wird das Material des Plastikbaums immer posöser. Durch Sonnenlicht und Heizungswärme setzen sich kleine Partikel ab. Diese Mirkoplastik vermischen sich mit Hausstaub und gelangen in unsere Körper und können da gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen.
  • Auch die Entsorgung selbst ist schädlich. Bei einem echten Nadelbaum entsteht wieder Biomasse, während der Kunstbaum energieintensiv verbrannt wird und dabei umweltbelastende Toxine frei werden.

4. Natürliche Weihnachtsbäume so nachhaltig wie möglich

Der natürliche Weihnachtsbaum befindet sich in einem natürlichen Kreislauf und produziert in seiner durchschnittlichen Wachstumszeit von 10 Jahren 105 Tonnen Sauerstoff (1 Hektar Weihnachtsbaumkultur). Außerdem sorgt er am Ende des Lebenszyklus als Biomasse oder zur Erzeugung von regenerativer Energie weiter für Mehrwert.

Hier ein paar Tipps, wie Sie den Lebenszyklus von Weihnachtsbäumen so nachhaltig wie möglich gestalten:

  • Kaufen Sie als Unternehmer*in einen nachhaltigen Weihnachtsbaum aus der Region und am besten im Topf. Dieser lebt länger als der geschlagene Bruder.
  • Noch besser: Mieten Sie einen Baum. Eine Top-Alternative zum geschlagenen Baum! Der Baum überlebt im Topf also gleich mehrere Weihnachtssaisons und bereitet unterschiedlichen Menschen Freude. Ein Beispiel dafür: Baum mieten
  • Der Anbau zertifizierter Bio-Weihnachtsbäume verzichtet auf Kunstdünger und Pestizide. So zum Beispiel bei den Siegeln Demeter, Naturland, Biokreis, Bioland, Bio, FSC, PEFC. Gut für Böden und Insekten und um die Belsatungsgrenzen unseres Planeten nicht noch weiter auszureizen.
  • Achten Sie auf die Verpackung. Bestenfalls ohne Kunststoffnetze und Co.
  • Machen Sie aus dem Kauf ein kleines Event. Bringt den Baum bei einer Radtour mit heißem Tee oder Glühwein per Lastenrad nach Hause – natürlich nur innerhalb Ihres Hausstandes. In Dresden kann man Lastenräder kostenfrei mieten bei https://friedafriedrich.de/!
  • Entsorgung: Zoos freun sich sehr häufig über alte Weihnachtsbäume, denn diese sind Nahrung für Tiere. Und schon ist der Kreislauf (fast) perfekt.

Hier geht es zu einer interessanten Ökobilanz-Infographik, welche die natürliche der künstlichen Variante gegenüberstellt.

5. Natürliche Deko für nachhaltige Weihnachten

Schmücken Sie Ihre Räumlichkeiten mit natürlichen Materialien. Besonders eignen sich Strohsterne, Äpfel, getrocknete Orangenscheiben, Lebkuchen und Plätzchen. Herrlich machen sich auch Kombinationen aus Früchten, Moos, Nüssen, Zweigen und Zapfen. Auch selbst gemachte Kränze aus Stroh oder Zweigen sind ein echter Hingucker. Für weihnachtlichen Duft im Homeoffice sorgt der Duft von Zimtstangen, Nelken oder Orangen. Und Kerzen und Lichterketten bringen eine Wohlfühlstimmung in den Raum. Kerzen gibt es mittlerweile überall im Einzelhandel als Refill-Variante, d.h. ohne Einweg-Alu-Behältnisse. Außerdem können Sie aus Kerzenresten neue Kerzen herstellen.

6. Adventskalender für Nachhaltigkeit zu Weihnachten!

Digitale Adventskalender personalisieren

Adventskalender: Man vergisst ab und zu ein Türchen, dann ist es enorm viel Verpackung für wenig Inhalt. Vielleicht langweilt uns der Adventskalender auch schon, weil er jedes Jahr gleich ist. Das geht auch anders. Adventskalender können für Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen ganz individuell gestaltet werden, z.B. mit Motivationssprüchen, Lebensweisheiten, Geschäftserfolgszahlen und gemeinsamen Erinnerungsbildern. Dies geht am besten ressourcenarm mit einer digitalen Variante, wie tuerchen.com oder mein-adventskalender.de. Eine vielfältige Idee für Nachhaltigkeit zu Weihnachten im Unternehmen.

Gute Taten hinter jedem Kalendertürchen

Anstatt Schokolade oder materiellen Dingen bieten sich gute Taten an. Hinter jeder Tür wartet eine kleine Aufgabe, mit der sich der Öffnenede selbst und andere mit einer immateriellen Freude beschenken. Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam gesungen oder der älteren Dame von nebenan Ihres Geschäfts je geholfen, die Einkaufstaschen zu tragen? Der Kreativität bei den Aufgaben sind keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie keine Zeit dazu haben, können Sie einen vorgefertigten Kalender nutzen, der Gemeinwohlprojekte unterstützt. Der Gute Taten e.V. löst mit dem Öffnen eines jeden Türchens eine Spende an Projekte in den Kategorien Gesundheit, Umwelt, Bildung, und Versorgung aus.

7. Nachhaltige Geschenkverpackung

8000 Tonnen Verpackungsmüll werden bundesweit jede Weihnachten erzeugt. Derweile ist es so einfach, hübsche und hochwertige Alternativen als Verpackungsmaterial ausfindig zu machen. So eignen sich bunte Outdoor-Kataloge und abgelaufende Reisemagazine genauso als Geschenkpapier wie Werbeflyer oder einfache Zeitungen. Oder wie wäre es mit Klopapierrollen, Gläsern oder Stoffresten? Für größere Geschenke eignen sich gebrauchte Schuh- oder Versandkartons. Wenn Sie genau überlegen, haben Sie mit Sicherheit etwas in Ihrem Büro oder Haushalt, was dem Müll geweiht ist und als Verpackungsmaterial noch ein zweites oder gar drittes oder viertes Leben bekommt. Upcycling für Nachhaltigkeit zu Weihnachten in Ihrem Unternehmen!

8. Weihnachtsfeier, der Klassiker für Nachhaltigkeit zu Weihnachten im Unternehmen

In großer Runde digital feiern

Es könnte auch ein Geschenk des Himmels sein, nicht die alljährlich gleiche Leier „von wegen Weihnachtsfeier“ über sich ergehen zu lassen. Denn: Dieses Jahr geschieht dies einfach mal digital. In Videokonferenzen können Mitarbeiter*innen, Management, Geschäftspartner*innen und Freund*innen des Unternehmens problemslos digital zusammenrücken und zusammen im großer Runde feiern.

In kleinen Runden persönlich und individuell austauschen

Andererseits ermöglichen so genannte Breatout-Rooms das Austauschen, Diskutieren und Werkeln in kleineren, individuellen Gruppen in Nebenräumen abseits des Hauptraums der Videokonferenz. Man kann diese Nebenräume sogar selbst tauschen, z.B. mittels Plattformen wie wonder.me. Für den Spiel- und Spaßfaktor bieten sich obendrein Online-Spiele an, wie Codenames oder Secret Hitler. Schon probiert?

Teamevents Post-Corona planen

Gleichzeitig kann bei der Weihnachtsfeier direkt ein Zeitfenster zur Planung eines analogen Wiedersehens eingeplant werden. Was sagen die kreativen Köpfe in Ihren Unternehmen? Wie stellen sie sich ein Teamevent Post-Corona vor? Anstelle auf eigene Faust in eine zeitfressende Planung zu gehen, können Sie so die Mitarbeiter*innen selbst entscheiden lassen und treffen so auf jeden Fall in Schwarze!

9. Nachhaltiges Weihnachtsessen – biologisch, regional, gesund

Gerade zu Weihnachten spielt Essen eine große Rolle. Dieses Jahr könenn wir das Festmahl mit zusammen mit Kolleg*innen oder in großer Runde daheim genießen. Es gibt 2 Möglichkeiten:

1. Sie kochen selbst und verwenden frische Bio-Zutaten aus Ihrer Region. Wenn Sie Mitarbeitende zum digitalen Weihnachsessen einladen, senden Sie gerne vorher ein Versorgungspaket und bereiten Sie die Speisen und Getränke gemeinsam digital zu. Es macht einen Riesenspaß!

2. Sie bestellen bei Ihrem Lieblingsrestaurant um die Ecke und unterstützen somit die Gastronomie Ihrer Region. War es zu viel? So stellen Sie es kalt und essen es zeitnah, bevor es in den Müll wandert.

10. Pendeln in der Weihnachtszeit – und auch sonst

In der Regel sind zur Weihnachtszeit die Straßen voll. Das kostet Zeit, Geld, Nerven und viel Energie. Sie ersparen sich Weihnachtsstress und tun Gutes für Umwelt und Klima, indem Sie per Bahn reisen. Dort können Sie die Zeit effektiv nutzen und ein Buch zu lesen oder sich mental auf nachhaltige Weihnachten oder das neue Jahr einzustimmen. Per Fahrrad können Sie die zusätzlichen Kalorien direkt wieder aubtrainieren und sportlich für Ihre gesundheitliche Fitness sorgen. Weitere Tipps und Tricks für nachhaltiges Reisen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Nachhaltigkeit in Unternehmen über Weihnachten hinaus denken

Nachhaltigkeit als Unternehmen strategisch angehen und wesentliche Auswirkungen erkennen

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen sind ein paar Wochen gutes Tun oder ein nachhaltiges Weihnachten ein schöner Beitrag, aber natürlich lange nicht genug. Es muss ums große Ganze gehen! Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir Handlungsfelder und erarbeiten passende Lösungen für Ihr Unternehmen. Wenn Sie sich mit Wesentlichkeitsanalyse, Nachhaltigkeitsschulungen und -strategie beschäftigen möchten, fragen Sie uns jederzeit gerne an!

Bis dahin wünschen wir Ihnen nachhaltige Weihnachten!

Planen Sie die nächsten Schritte zu Nachhaltigkeit?

Fragen Sie mich zu einem kostenlosen Informationsgespräch an.
Ich stehe mit Rat und Freude bereit.

Franziska Kramer
Themenbereich Nachhaltiger Tourismus

01520-6208119 | f.kramer@plant-values.de

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21 CSR-Maßnahmen für Unternehmen – einfach, aber wirksam

Viele Unternehmen wollen mit Nachhaltigkeit beginnen und suchen erste einfache CSR Maßnahmen. Die Bandbreite ist unerschöpflich und wir haben in unseren anderen Nachhaltigkeits-Tipps viele weitere aufgelistet.

Hier haben wir versucht einfach umzusetzende und effektive Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit zusammenzutragen.

Sie dürfen und sollen Inspiration geben und einen guten Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit für Unternehmen schaffen. Ist die Motivation erst einmal geweckt, dürfen weitere Maßnahmen unternommen und diese systematisch ausgebaut werden. Wir finden es wichtig, dass es nicht bei alleinstehenden Maßnahmen bleibt, sondern dass Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlicher angehen. Dabei hilft eine durchdachte und passende Nachhaltigkeitsstrategie.

Jetzt aber zu den einfach umzusetzenden CSR Maßnahmen.

Viel Spaß beim Lesen und nachhaltig inspirieren lassen!

Wer noch mehr Wissen sucht, für die haben wir einen umfassenden Leitfaden zu Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen zusammengestellt.

1. Events in ungenutzten Flächen veranstalten

Gerade für Veranstaltungen bietet es sich an das eigene Netzwerk einmal nach ungenutzten Räumlichkeiten zu durchforsten. Wie wäre es mit Zwischennutzung? Die am Wochenende leere Produktionshalle, das morgendlich geschlossene Café, der Kinderspielwarenladen oder sogar das gerade ungenutzte alte Palais. Solche Locations geben der Veranstaltung besonderen Charme. Und Zwischennutzung verringert in Summe den Gesamtflächenverbrauch und damit fast immer die eingesetzten Ressourcen und folglich nötige Flächenversiegelung.

2. Firmenaccount bei Carsharing

Viele Unternehmen unterhalten noch kleinere oder größere Fahrzeugflotten. Dabei stehen bekanntlich individuell genutzte Autos bis zu 90% der Zeit unbenutzt. Gerade für Dienstleistungsunternehmen bieten sich Accounts bei Carsharing-Angeboten an. Sie sind meist günstiger als ein eigenes Auto und sind durch die kollektive Nutzung deutlich umweltfreundlicher insbesondere in Bezug auf verbrauchte Ressourcen (weniger Fahrzeuge) und genutzte Fläche. Eine einfache aber wirksame CSR Maßnahme.

Achtung! Den Rebound-Effekt beachten: Durch die Bequemlichkeit des Carsharing sollte nicht mehr gefahren werden, sonst hebt sich der positive Effekt auf – und kehrt sich womöglich direkt ins Negative.

3. (Alternativen zu) Geschäftsreisen

Geschäftsreisen zu anderen Teams, Partner*innen oder Kund*innen gehören für viele Unternehmen zum Alltag dazu. Für viele von ihnen auch Flugreisen innerhalb Deutschlands. Um die Geschäftsreisen und damit die in Summe enorme Umweltbelastung zu senken, sind Videokonferenzen eine echte Alternative! Geben wir dem eine echte Chance. Hier Tipps für die Integration von Skype, zur Skype-Alternative zoom und allgemeine Tipps für eine gute Videokonferenz.

Wenn eine Geschäftsreise nicht vermeidbar ist oder auch wenn es einfach um den Pendelverkehr geht, dann unser absoluter Tipp: häufiger die Bahn nutzen! Eine einfache und wirksame Nachhaltigkeits-Maßnahme. Gegenüber dem Autofahren oder auch dem aufwendigen Fliegen kann man in der Bahn entspannt arbeiten und wirklich produktiv sein. Mittlerweile gibt es in den meisten Zügen WLAN und meist ist die Bahn in Summe sogar die schnellere Alternative.

4. Bike-Leasing für Mitarbeitende

Als Arbeitgeber*in oder Selbständige*r können nicht nur Autos sondern auch Fahrräder geleast werden. Viele Mitarbeitende wissen so ein Angebot offenbar zu schätzen. Mehr Informationen zu dieser CSR Maßnahme gibt es z.B. hier.

5. Firmen-Lastenräder

Als Unternehmen, gerade in Städten, kann es sich lohnen so manche Transporte mit Lastenrädern durchzuführen. Das Beispiel eines Berliner Schornsteinfegers zeigt, dass es Geld spart, schneller ist, Aufmerksamkeit schafft und die Umwelt entastet. Außerdem gibt es verschiedene Förderungen für Lastenräder.

6. CSR-Maßnahme in Workshops? Umweltfreundlicher gestalten!

Viele kennen die Flut von Post-Its und Ausdrucken zu Workshops. Die ersten digitalen Tools schicken sich an, dem gegen zu wirken, so z.B. Mind Objects. Wenn man es trotzdem haptisch mag, dann z.B. mit wiederbeschreibbaren, magnetischen Post-Its. Und wenn man die Zettelchen trotzdem braucht, dann doch gern die aus Recyclingpapier.

7. Events nachhaltiger gestalten

Veranstaltungen können oft unnötig viele Ressourcen brauchen, das Catering zu viel Essen übrig haben, die Teilnehmenden mehr mit dem Flugzeug als der Bahn anreisen. Kein Einweggeschirr und -besteck inklusive keine Einwegstrohhalme. Auch hier kann also viel getan werden, um umweltfreundlicher zu werden. Als Hilfestellung hier ein guter Leitfaden mit Checkliste. Und für die, die tiefer in diese Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit einsteigen wollen, lohnt es sich an den verschiedenen Weiterbildungen teilzunehmen.

8. Grünes Hosting von Web-Diensten

Unsere Websites und anderen Online-Dienste werden meist auf fremden Servern gehostet. Aber wie viel Mühe geben sich unsere Hoster in Sachen? Wie sieht es mit erneuerbaren Energien, Ressourcenschonung, Mitarbeiterzufriedenheit aus? Die Bandbreite grüner Hoster wird immer größer. Wir haben uns nach längerer Recherche für Manitu entschieden.

9. Nachhaltige Bank und Finanzströme

Die Wirkung von Geldflüssen für die Förderung nachhaltiger (und nicht-nachhaltiger) Unternehmen und Projekte ist enorm. Aus diesem Grund sollten gerade Unternehmen gut überlegen, bei welcher Bank das Konto geführt und Geld angelegt wird. In Deutschland sind die GLS, die Triodos und die Ethikbank solche, die für nachhaltige Geschäftskonten in Frage kommen, darüber hinaus für Geldanlagen die Umweltbank. Diese garantieren, dass das Geld für eine nachhaltige Entwicklung eingesetzt wird und bspw. keinen Waffenfirmen oder Klima-schädlichen Unternehmen unterstützt werden. Ein Vergleich lohnt sich für diese CSR Maßnahme.

10. Öko-Stromanbieter

Mittlerweile wissen die meisten um die Einfachheit den Stromanbieter zu wechseln und auch um den Effekt Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Nun gilt es konsequent im Unternehmenskontext drauf zu achten und umzustellen. Hier ein paar wichtige Hintergründe und Vergleiche.

11. Home-Office

Den Mitarbeitenden anzubieten im Home Office zu arbeiten, ist zeitgemäß, verbessert oft die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, kann zur Steigerung der Kreativität beitragen und reduziert noch Fahrtwege und teils Raumnutzung. Dabei gilt es aber für jedes Unternehmen zu prüfen, in welchem Maß und unter welchen Bedingungen diese Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit funktionieren. Das Teamgefühl oder die Produktivität sollen nicht darunter leiden. Ein Ressourcenmehreinsatz (durch doppeltes technisches Equipment) soll auch vermieden werden. Hier noch Tipps für Home Office sowohl für Arbeitgeber*in als auch Arbeitnehmer*in.

12. Essen spenden

Alle die, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind oder ein Restaurant oder Café betreiben, erleben täglich, dass meist nicht alle Lebensmittel verkauft werden können. Vor allem nicht leicht verderbliche. Dies gilt auch bei Events mit Catering. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten das übrige Essen nutzbringend weiterzugeben, so z.B. mittels Foodsharing, Too Good To Go und andere.

13. Regionale Lieferanten bevorzugen

Nachhaltigkeit hat auch meist mit der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe zu tun und damit mit der Frage, wen man als Unternehmen als Lieferant*in oder Dienstleister*in wählt. Oft reicht es für den Anfang, sich den Vorsatz zu nehmen, einen Lieferanten in maximal 150 km Entfernung zu wählen und schnell kommt man bei der Suche auf ganz neue Partner*innen. Zudem kann so eine Maßnahme helfen, Heimatverbundenen Mitarbeitenden mehr Identifikation mit dem Unternehmen gibt.

14. Nachhaltige und ergonomische Arbeitsplätze

Nachhaltige Möbel sind aus natürlichen Materialien und bestenfalls regional gefertigt. Sie sind frei von Toxinen und gesundheitsschädlichen Chemikalien und somit gut für die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Umwelt. Ein ergonomisches Design beugt zudem Gesundheitsproblemen am Arbeitsplatz vor. So sorgt man mit adäquaten Einstellungen am Computer, Schreibtisch, Bürostuhl (u.a. Abstand und Neigung des Bildschirms, Höhe des Schreibtischs, Stuhls und der Armlehne) sowie guten Luft- und Lichtverhältnissen (Raumtemperatur, Lichteinfall, Luftfeuchtigkeit) für eine bessere Mitarbeitergesundheit.

15. Psychische Gesundheit und Sportangebote für Mitarbeitende

Zu betrieblicher Nachhaltigkeit gehört auch die Gesundheit der Mitarbeitenden und körperliche Auslastung ist ein wichtiger Eckpfeiler. Unternehmen können Sportangebote für die Mitarbeitenden jährlich und je bis zu 600 € (seit 1.1.2020) steuerfrei bezuschussen. Freizeitausgleiche, Überstundenkontos und Co. sind nur der Anfang für eine angemessene Work Life Balance.

16. Kostenlose Energieberatung

Für die ersten Schritte hin zu mehr Umweltschutz lohnt sich eine Energieeffizienzberatung. Bundesweit wird diese von der BAFA zu bis zu 80% der Kosten gefördert und einige Kommunen wie Offenbach bieten ihren Unternehmen sogar kostenlose Beratungen an.

17. Umweltfreundliche Versand-Transportboxen

Statt übliche Einweg-Kartons für den Versand zu nutzen, steigen immer mehr Unternehmen auf Versandboxen um. Eines der besten Beispiele ist der grüne Versandhändler memo. Die Einführung im eigenen Unternehmen kann Aufwand bedeuten, aber gerade bei größerem Versandaufkommen lohnenswert sein. Eine der wirksamen und auch für Kund*innen eindrucksvollen CSR-Maßnahmen.

18. Altgeräte und ausgemusterte IT spenden

Wenn Technik für den Unternehmensgebrauch zu alt wird, ist sie für den Privatgebrauch oder für Vereine oft noch mehr als ausreichend. Eine echte Alternative zur Entsorgung ist es Altgeräte zu spenden und damit bedürftigen Menschen oder Vereinen noch eine große Hilfe zu sein. Die Berliner Stadtreinigung z.B. hat hierfür eine eigene Unterseite.
Ebenso kann ein Weg sein, IT bei Profis für Datenlöschung und Aufarbeitung (refurbishment) abzugeben. AfB bietet diesen Service an und verfolgt zudem konsequent den Gedanken der Inklusion – womit sie ein Paradebeispiel für Sozialunternehmen (Social Business) darstellen. Unterstützenswert, oder? 

19. Aufgearbeitete IT anstatt Neuware 

Anstatt Neuware zu kaufen, sollte man prüfen, ob Laptops und Dienstsmartphones nicht auch aufgearbeitet zu bekommen sind. Das senkt den ökologischen und sozialen Impact enorm! Unter dem Schlagwort „Refurbished“ finden sich inzwischen zahlreiche professionelle Anbieter für IT. (Weiterlesen zu dem Thema)

20. Auf Siegel achten – auch bei Technik

Siegel für Bio-Lebensmittel oder fairtrade-Textilien kennt man inzwischen. Aber wer kennt Nachhaltigkeits-Labels für Technik? Inzwischen haben sich auch hier erste brauchbare Standards entwickelt und es gibt zertifizierte Technik: Energie Star, TCO, Nordic Ecolabel sind einige Beispiele. Wer faire und umweltverträgliche Produktion unterstützen möchte, sollte unbedingt vorm IT-Kauf einen Blick auf die verschiedene Labels werfen.

 Zusammenstellung verschiedener Labels im Vergleich von utopia.de (c) „Die wichtigsten Siegel für Smartphones und Laptops (© Energy Star, TCO, Nordic Ecolabel, EU-Ecolabel, Blauer Engel)“

21. Fahrgemeinschaften bilden einfach gemacht

Warum nicht dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden Mitfahrende werden? Mittlerweile gibt es Apps, die sich explizit an Unternehmen richten, um den Mitarbeitenden die Bildung von Fahrgemeinschaften zu erleichtern. Versichert ist man auf diesen Fahrten übrigens auch arbeitsseitig, solange der Absicht bzw. der Zweck gegeben ist, auf Arbeit zu fahren.

Das waren unsere einfachen aber wirksamen CSR-Maßnahmen, die den Einstieg zu mehr Nachhaltigkeit erleichtern sollen.

Nicht bei der Einzelmaßnahme stehen bleiben: Nachhaltigkeit als Treiber künftiger Geschäftsmodelle erkennen

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen muss es langfristig über Einzelmaßnahmen hinaus gehen. Wir bieten deswegen an bei der Entwicklung von Nachhaltigkeits-Strategien zu unterstützen und gemeinsam Nachhaltigkeits-Maßnahmen für Ihr Unternehmen zu entwickeln. Für eine fundiertere Vorbereitung unterstützen wir mit Analysen wie Sustainability-SWOT oder Wesentlichkeitsanalysen.

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Fragen Sie mich zu einem kostenlosen Informationsgespräch an.
Ich stehe mit Rat und Freude bereit.

Toni Kiel
Themenbereich Nachhaltigkeitsstrategie

0178-1746903 | t.kiel@plant-values.de

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Nachhaltigkeit im Büro – 26 Tipps von einfach bis umfassend

Nachhaltigkeit im Büro wird ein immer größeres Thema. Schließlich arbeiten immer mehr Menschen in Dienstleistungsberufen in Büros. Für Dienstleistungsunternehmen, die nachhaltiger werden wollen, ist das eigene Büro oft der naheliegendste Punkt. Und bereits hier gibt es viel zu tun.

Wir wollen einfache Tipps geben, wie Nachhaltigkeit im Büro umgesetzt werden kann. Von Snacks über Mobiliar bis zur Technik.

Solche einfachen Maßnahmen können der richtige Anstoß sein sich mehr mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Darauf aufbauend können dann auch die eigenen Produkte und Dienstleistungen, das Geschäftsmodell und die Strategie bzgl. Nachhaltigkeit hinterfragt werden. Im Bestfall entwickelt sich daraus genug Motivation eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln, um systematisch am Ball für Nachhaltigkeit zu bleiben.

Nun aber viel Spaß bei den Tipps zu Nachhaltigkeit im Büro und beim nachhaltig inspirieren lassen!

Wer noch mehr Wissen sucht, für die haben wir einen umfassenden Leitfaden zu Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen zusammengestellt.

1. Räume teilen

Raum ist heute ein enormer Ressourcenfaktor. So lohnt sich eine geteilte Nutzung sowohl für die Umwelt als auch für den eigenen Austausch und das Netzwerk. Hierfür sollte man darüber nachzudenken, ob eine Bürogemeinschaft oder ein Coworking-Space (wie die Impact Hubs) in Frage kommen. Alternativ kann die eigene freie Fläche dauerhaft oder zeitweise (z.B. über spacebase) vermietet werden.

2. Gesunde Snacks im Office

Warum nicht für alle Mitarbeitenden Obst, Gemüse oder frische Kräuter für Tee bereit stellen? Der Zusatzaufwand ist wirklich nicht groß, das Wohlfühllevel steigt aber enorm und der Gesundheit helfen kleine Vitaminspender auch. Ganz einfach als Abo z.B. bei fruiton 

3. Wasser-Karaffen oder individualisierte Flaschen für Mitarbeitende

Plastik-Wasserflaschen ins Büro schleppen (lassen)? Die Verpackung und die gefahrenen Kilometer durch Deutschland können ganz einfach eingespart werden. Immer mehr Deutsche trinken auch gern Leitungswasser. Wer mag, kann einen Wasserfilter und sogar einen Sprudler einbauen lassen. Und zum Anreiz werden eben Karaffen oder sogar individuelle Wasserflaschen gestellt, wie z.B. die von soulbottle mit eigenen Firmenlogo.

4. Pflanzen im Büro

Pflanzen am Arbeitsplatz verbessern nicht nur das Raumklima, sondern auch die Konzentration und Produktivität der Mitarbeitenden. So zeigt es die Studie von norwegischen Forschern.

5. Kaffeesatz weiter nutzen

Kaffee ist in vielen Büros fast schon Grundnahrungsmittel. Dabei fallen enorme Mengen Kaffeesatz an, die eigentlich noch effektiver genutzt werden können, als im Biomüll zu landen. Kaffeesatz ist toller Dünger für Pflanzen, wirkt geruchsneutralisierend und man kann auf ihm Speisepilze für den nächsten Büro-Kochabend züchten.

6. Grünflächen essbar und bienenfreundlich gestalten

Wer Grünflächen auf dem eigenen Gelände hat, für den bietet es sich an die im Sinne der Mitarbeitenden und der Umwelt zu nutzen. So können zur freien Verfügung pflegeleichte Gemüsesorten ausgebracht, Obstbäume gepflanzt oder bienenfreundliche Blumenwiesen gesäht werden. Eine Bank im Grünen für die Pause der Mitarbeitenden steigert außerdem enorm deren Energielevel!

7. Umweltfreundliche Reinigungsmittel

Mittlerweile gibt es für jedes Putzmittel deutlich ökologischere Varianten, die meist auch nicht viel teurer sind. Einerseits lassen sich mit Zitronensäure und Natron bestens hartnäckige Flecken und Schmutz beseitigen. Greift man lieber doch zum Produkt, ist die Marke Frosch seit Jahrzehnten Pionier und bietet ein breites Portfolio an.

8. Klassiker zu Nachhaltigkeit im Büro: Mülltrennung

Das Thema ist so alt wie der moderne Umweltschutz an sich. Stellen Sie im Unternehmen Mülleimer zur Verfügung, die zu ihren kommunalen Mülltonnen passen, hängen Sie Erklärungen auf, was in welchen Eimer gehört und sprechen Sie darüber.

9. Papier sparen – in Bad und Büro

Denkt drüber nach – muss jede Mail gedruckt werden? Können wichtige Dokumente sogar besser in digitalen Ordnern strukturiert und archiviert werden? Muss das Angebot an den/die Kund*in im Briefformat rausgehen oder reicht eine Mail? Benötigt es wirklich Print-Werbung? Sollten Dokumente wirklich gedruckt werden müssen, so am besten auf Recyclingpapier (Besonders gut machen sich hier die Label Blauer Engel oder FSC.) und natürliche Farben anstatt auf Druckerfarben auf Erdölbasis zurückgreifen. Und schon mal was von Gras- oder Samenpapier gehört? Als regionale Alternative zu Papier aus Holzfasern (z.B. von Matabooks) riecht es nicht nur gut – es fühlt sich auch gut an und erzeugt einen Marketing-WOW-Effekt!

Gleiches gilt für das Badezimmer bzw. Toilettenräume: Eine Studie des Umweltbundesamtes belegt, dass Kaltluft-Händetrockner (wie die immer verbreiteteren Geräte von Dyson) deutlich umweltfreundlicher sind als Papierhandtücher. Die älteren Heißlufttrockner schneiden sogar deutlich schlechter ab. Alternativ bieten sich Stoffhandtuchspender an. Stoffhandtücher lassen sich einfach waschen. Sie sind nicht nur umweltfreudnlich, sondern auch kostengünstig, komfortabel und hygienisch. (z.B. von MEWA) Wer aus diversen Gründen dennoch Papierhandtücher einsetzen möchte, sollte auf Recycling-Papierhandtücher setzen.

10. Gemeinsam bio-regional kochen

Gemeinsam im Unternehmen zu kochen stärkt das Teamgefühl. Wenn man dann noch aus regionalen und Bio-Lebensmitteln kocht, hat man im Sinne der Nachhaltigkeit bereits einiges getan. Das stößt auch den Austausch über das Thema an und sensibilisiert alle auch zu Hause darüber nachzudenken. Tipp: Als Firmenkunde lohnt es sich dann oft Mitglied in einer Verbrauchergenossenschaft oder gar Solidarischer Landwirtschaft zu werden. Beispiel ist die Dresdner Verbrauchergemeinschaft.

11. Voreinstellungen bei Geräten umweltfreundlich anpassen

Einer der häufigsten Tricks: Die Standardeinstellung bei Druckern auf beidseitigen Druck stellen und automatisch wird Papier gespart.

12. Nachhaltigkeit der Büro-Möblierung: Richtig auswählen und spenden

Wenn die Einrichtung erneuert werden soll oder das ganze Büro umzieht, fallen oft dutzende Möbelstücke an. Die sind meist aber zu gut für die Müllpresse. Besser ist es sie zu spenden, damit Ressourcen zu schonen und anderen gute und günstige Möbel zu ermöglichen. Möbelspenden sind ganz einfach zu finden, in Berlin z.B. übernimmt das die BSR.

Generell kann man für die Möblierung einfache, natürliche Varianten wie Palettenmöbel oder Pappmöbel einsetzen. In der Regel sind diese langlebig und recyclebar.

13. Second Hand einkaufen

Auch bei der Neueinrichtung mit Möbeln kann man Geld und Ressourcen sparen. In vielen Städten gibt es Anbieter für gebrauchte Büroeinrichtung, auch Küchenutensilien und Interior für Bad und Toilette. In Berlin macht das z.B. seit bereits 30 Jahren „Das zweite Büro“.

14. Helle Einrichtung wählen, um Licht zu sparen

Werden Möbel und andere Einrichtung in hellen Farben gewählt, kann die Wirkung des natürlichen Lichts maximiert und damit die Nutzung von Lampen teils deutlich verringert werden.

15. Naturbelassene Farben und Lacke nutzen

Bei der Auswahl von Einrichtung kann insb. bei Neukauf darauf geachtet werden, dass naturbelassene Stoffe wie Lacke, Farben, aber auch Polster gewählt werden. Das schont die Umwelt und schlägt sich tendenziell auch in der Vitalität der Mitarbeitenden nieder, die keine chemischen Stoffe einatmen müssen. Memo hat langjährige Erfahrung mit nachhaltigen Büros und bietet Reparaturservices an.

16. Licht mieten statt kaufen

Bereits seit einigen Jahren verfügbar aber noch recht wenig bekannt: Immer mehr Unternehmen bieten an Licht zu mieten statt es zu kaufen. Dabei wird ein Beleuchtungskonzept für die zu beleuchtende Firmenfläche erstellt und die Leuchtkörper optimal eingesetzt. Als Kunde zahlt man nur für das Licht, nicht für die Lampen. Tatsächlich meist eine Win-Win-Win-Situation für Unternehmen, Anbieter und Umwelt.

17. Green Design Inspiration bei inhabitat

Wer weitere Inspiration zu Grünem Design, Einrichtung oder auch anderen Bereichen sucht, der wird sicher bei inhabitat fündig.

Nachhaltigkeit im Büro durch richtige Technik

18. Intelligentes Energie Management am PC

Beim Herunterfahren des PC wird die Stromversorgung angeschlossener USB-Geräte nicht automatisch ausgeschaltet. Wer Monitor oder andere Geräte angeschlossen lässt, hat somit einen dauerhaften Energiefresser. Funktion einfach ausschalten und Energie sparen. Erklärung hier→.

19. Green Ethernet Switches

Moderne energiesparende Switches versetzen den Transceiver in einen energiesparenden Schlafmodus, wenn keine Netzwerkaktivität vorliegt. Lohnt sich für kleine und mittlere Unternehmen in deren Unternehmensnetzwerken. Ausführlichere Erklärungen hier→.

20. PC Ruhezustand statt Standby-Modus

Leider oft nicht voreingestellt, aber im Bürobetrieb ein guter Hebel Energie zu sparen. Der Windows Ruhezustand verbraucht weniger Energie als der Standby-Modus und für die meisten macht die Performance der beiden keinen Unterschied. Wie es geht, wird hier→ erklärt.

21. Keine Fax-Geräte mehr kaufen

Es gibt heute komfortable digitale Alternativen zum Fax, die bedeuten, dass kein Strom für das Faxgerät oder die Ressourcen zur Herstellung benötigt werden. Mit einem Scanner (oder einer Scanner-App) und einem eFax-Zugang ist der Prozess nach Eingewöhnung sogar schneller. Chip stellt Anbieter vor.

22. Keine Emails ausdrucken

Eigentlich allen klar, aber wir wollen es noch einmal betonen. Mit jeder gedruckten Mail werden Ressourcen verbraucht, die wohl deutlich den Nutzen übersteigen. Mit ein wenig Eingewöhnung kann man alle notwendigen Dokumente am PC lesen, kommentieren und oft sogar kollaborativer bearbeiten.

23. Streaming vermeiden

In vielen Büros läuft den Tag über Musik für die passende Arbeitsstimmung. Wird dabei ein Online-Anbieter genutzt, werden die Lieder oft per Streaming abgespielt. Damit werden dauerhaft Daten abgerufen und die Server müssen rechnen. Der Energieverbrauch dabei ist enorm. Bei vielen Anbietern kann man die Lieblingsplaylists auch lokal herunterladen und das dauernde Streaming entfällt.

24. Energiesparende Geräte kaufen

Wenn der Auftrag im Einkauf verankert wird, beim Kauf neuer Geräte auf energiesparende Modelle zu achten, können enorme Ressourcen eingespart werden.

25. Büroausstattung bei umweltfreundlichen Anbietern kaufen

In Büros finden sich nicht nur Geräte, sondern auch andere Haushaltsgegenstände: Thermosbecher, Flaschen, Besteck, Handtücher und viele mehr. Wenn solche Dinge neu gekauft werden müssen, findet sich eine breite Auswahl umweltfreundlicher Anbieter mit überzeugenden neuen Produkten. Unsere Empfehlung: Der Laguna plastikfreie Onlineshop.

26. Elektrogeräte reparieren statt neu kaufen

Die Diskussionen um den Ressourcenverbrauch von Elektrogeräten nehmen zu: gesellschaftliche und Umweltfolgen von seltenen Erden und auch die Produktion selbst sind kritisch zu betrachten. Statt Geräte neu zu kaufen, wenn die langsamer werden oder kleinere Fehler haben, können sie günstiger und mit hohem Anspruch repariert werden. Mit www.kaputt.de hat sich die erste Plattform gebildet, die speziell auf Firmenkunden abgestimmte Dienstleistungen anbietet.

Dies waren unsere Tipps für Nachhaltigkeit im Büro. Weiter geht es mit unseren anderen Kategorien.

Bei technischer Ausstattung und dem grünen Büro nicht Halt machen: Nachhaltigkeit als Ganzes denken und CSR strategisch betrachten

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen bieten wir Begleitung an. Wir entwickeln mit Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien und gezielte Nachhaltigkeits-Maßnahmen. Für eine fundierte Basis setzen wir auch Analysen um. So zum Beispiel eine Sustainability-SWOT oder eine Wesentlichkeitsanalyse. Das spricht Sie an? Dann sprechen Sie uns an, z.B. einfach per Mail! 

Noch mehr gesammelte Nachhaltigkeit-Tipps…

Planen Sie die nächsten Schritte zu Nachhaltigkeit?

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Toni Kiel
Themenbereich Nachhaltigkeitsstrategie

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11 Tipps für Green Marketing und Guerilla Marketing

Nachhaltigkeit findet sich in allen Unternehmensbereichen. So auch als Green Marketing oder nachhaltiges Marketing. Von schnell umsetzbaren Tricks bis zu ausgefallenen grünen Kampagnen ist alles dabei.

Wir haben 11 Ideen gesammelt, die nachhaltigen Unternehmen helfen können, ihre Bemühungen noch präsenter zu machen. Wir wollen gern weiter sammeln und sind über jeden weiteren Tipp dankbar.

Viel Spaß beim Lesen und nachhaltig inspirieren lassen!

Wer noch mehr Wissen sucht, für die haben wir einen umfassenden Leitfaden zu Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen zusammengestellt.

Ideen für Green Marketing und Guerilla Marketing

1. Green Graffiti

Aus Moos, Gras und anderem Grün lassen sich eindrucksvolle „Graffitis“ an Fassaden und auf Plakatwänden gestalten. Hier werden Green Marketing und Guerilla Marketing billant verbunden. Gleichzeitig werden Chemikalien für Farben und Co. gespart. Tolle Beispiele sind hier→ gesammelt.

Und hier ein Video zum selber machen:

2. Email statt Brief

Wenn schon massenweise Informationen z.B. an Kund*innen oder Geschäftspartner*innen versandt werden müssen, dann muss das definitiv nicht mehr per Brief geschehen. Mails funktionieren einfacher, schneller und günstiger. Der Inhalt wird in beiden Fällen ohnehin meist nur einmal gelesen. Wenn es besondere Mailings sein sollen, gibt es tolle Beispiele für ansprechend gestaltete Mails.

Konkret emittiert eine Email durchschnittlich 1-10 Gramm CO2, während ein Brief 20 Gramm CO2 ausstößt. Leider werden auch deutlich mehr Emails geschrieben. Um diesen Rebound-Effekt zu vermeiden, dürfen wir uns alle darin üben unsere Email-Kommunikation effizient zu halten. (Die Zahlen zum Nachlesen)

3. Kataloge vermeiden und Dateien nutzen

Stammkund*innen und Fans mit den neuesten Produkten und dem ganzen Portfolio zu erreichen, ist wichtig wie eh und je. Aber oftmals muss es nicht der gedruckte 100-Seiten-Katalog sein. Gut gestaltete pdf-Kataloge machen viel her und lassen sich zudem nach den wichtigen Informationen einfach durchsuchen, während physische Kataloge schnell durch langes blättern nerven.

4. Papierfreie Eventorganisation

Broschüren, Handouts, Ablaufprogramme – vor dem Event, während des Events und oft noch danach. Auch hier können Unternehmen Vorbild für nachhaltige Eventgestaltung sein und Papier und Drucke sparen. Mit Apps wie lineupr lassen sich alle notwendigen Event-Informationen digital abbilden, sind meist übersichtlicher und bieten noch weitere Funktionen wie die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden. Sogar als Veranstalter*in hat eine digitale Event-Organisation Vorteile. Die Dokumentation und Nachbetreuung funktioniert meist gesammelt aus einer Anwendung.

5. Green Marketing durch Space-Branding: Pflanzen und grüne Logos

Das Image vieler Unternehmen bestimmt sich auch durch deren Büros und Arbeitsräume. Wer die eigene grüne Ader zeigen will, findet immer mehr Möglichkeiten die eigenen Räume statt mit überteuerten Möbeln mit Pflanzen und grünen Wandgemälden zu gestalten. Viele Firmen machen es vor und berichten auch davon, dass die Zufriedenheit der Mitarbeitenden in den Büros deutlich steigt. Dieser Anbieter hat ansehnliche Beispiele.

Außerdem belegen diverse Studien die positiven Auswirkungen von Pflanzen im Büro auf die Luftqualität und das Gemüt derjenigen, die in dem Büro arbeiten.

6. Cleanvertising

Das Cleanvertising ist ein weiteres tolles Beispiel wie Green Marketing und Guerilla Marketing Hand in Hand gehen. Es nutzt die natürliche Umgebung, um Botschaften und Inhalte zu vermitteln. Skulpturen aus Sand, in Logo-Form geschnittene Hecken, in Form aufgestapelte Steine vom letzten Bau. Die Kreativität ist endlos und es werden keine oder kaum zusätzlichen Ressourcen gebraucht. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Designer*innen lassen sich auffällige und umweltschonende Marketingräume schaffen.

Pflanztöpfe für Bigelow Tea von Jason Lazar (www.jasonislazar.com)

7. Nützliches Ökologisches Merchandise

Viele Unternehmen wollen hin und wieder Werbegeschenke zu bestimmten Situationen vergeben. Kugelschreiber, Anhänger und Co. werden kaum genutzt oder weggeschmissen. Stattdessen lässt sich fragen, was die Zielgruppe wirklich gebrauchen kann: Notizbücher aus Graspapier, Pflegeprodukte aus Naturrohstoffen, faire Tees, Bio-Gewürze oder andere, ganz der Zielgruppe angepasste Konsumprodukte.

Überraschen Sie Ihre Kund*innen mit etwas wirklich praktischem und zeigen Sie, dass Ihnen Umwelt wichtig ist.

8. Umweltfreundliche Giveaways

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, schenkt den Kund*innen oder Geschäftspartner*innen gleich Produkte, die aktiv der Umwelt helfen. Das reicht von Baumpatenschaften über Sämliche für die neue Büropflanze bis zur Draußen-Begrünung. Besonders begeistert sind wir immer von Samenbomben, wie die von Seedbomb City.

9. Reverse Graffiti

Reverse Graffitis sind de facto die Umkehrung des Graffiti. Sie sind eine weiteres hervorragendes Beispiel für die Fusion von Green Marketing und Guerilla Marketing. Entweder wird mit einem Wasserstrahl eine dreckige Oberfläche partiell gereinigt oder es wird eine Oberfläche mit (umweltfreundlichem) Wachs behandelt, sodass die Botschaft nur nach Regen sichtbar wird. Absolut kreativ und zugleich viel ressourcensparender als gesprühte Graffitis.

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

10. Beim Druck auf umweltbewusste Anbieter setzen

Drucken ist nicht gleich Drucken. Immer mehr Anbieter haben sich darauf spezialisiert umweltfreundliche Prozesse aufzubauen. Sie setzen energiesparende Geräte ein, nutzen ressourcenschonende Papiere und passen die Farbschemata darauf an. Eine Online-Suche nach „umweltfreundliche Druckereien“ liefert viele spannende Ergebnisse. Viele der heutigen Anbieter für Grünes Drucken können Zertifikate für den Einsatz ökologischer Materialien nachweisen oder sogar darüber, dass sie klimaneutral drucken können.

11. Graspapier für besondere Drucke nutzen

Wer besondere Drucke hat, einen echten Aha-Effekt erzeugen möchte und gleichzeitig die Umwelt schonen, sollte sich einmal mit Graspapier beschäftigen. Die besondere Optik macht einen bleibenden Eindruck und spiegelt das eigene Umweltengagement gut wieder. Unser Partner Matabooks z.B. nimmt verschiedenste Anfragen an und druckt auch unsere plant values Visitenkarten auf Graspapier.

Übers Marketing hinaus: Nachhaltigkeit strategisch denken und als Ganzes betrachten

Für die große Veränderung in Unternehmen und Organisationen darf es über Green Marketing hinaus gehen. Daher bieten wir an bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen oder auch gemeinsam passende Maßnahmen zu erarbeiten. Andersherum kann Green Marketing genauso immer eine Rolle spielen bei der effektiven Kommunikation von umgesetzten Nachhaltigkeits-Maßnahmen.

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Toni Kiel
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