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Praxiseinblick: Integration von Unternehmens- und Nachhaltigkeitsstrategie bei den Stadtwerken Norderstedt

Die Stadtwerke Norderstedt Gruppe besitzt bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie. Im Zuge der Überarbeitung ihrer Unternehmensstrategie sollen beide ineinander integriert werden. Der Prozess ist kein trivialer, aber die Aussicht auf eine enge Verzahnung ist die Arbeit wert.

Wir haben die Stadtwerke Norderstedt gefragt, was ihre Motivation war, worauf es bei dem Prozess ankommt und was sich für sie damit ändern wird.

Warum habt ihr euch dazu entschieden Unternehmensstrategie und Nachhaltigkeitsstrategie zu integrieren?

Bereits 2013 haben wir in unserer Unternehmensstrategie den Grundsatz der Nachhaltigkeit verankert und 2017 ein Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen eingerichtet. Damit begann auch die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Seit 2018 berichten wir freiwillig nach den Richtlinien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Im Rahmen der Neuausrichtung unserer Unternehmensstrategie im vergangenen Jahr wurde uns klar, dass wir beide Strategien miteinander vereinen müssen, um unser Ziel, uns in den kommenden Jahren zu einem nachhaltigen Unternehmen zu entwickeln, erreichen können.

Was ändert das künftig für eure Prozesse und Entwicklung?

Wir haben Nachhaltigkeit als eine Leitidee unserer Unternehmensstrategie definiert und damit fest in unserem Selbstverständnis verankert. Das bedeutet, dass wir unsere Unternehmensentwicklung an nachhaltigen Kriterien ausrichten. Was sich einfach anhört, ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess, an dem alle Mitarbeitenden mitwirken müssen. Wir müssen also immer wieder prüfen, ob unsere Entscheidungen und Prozesse die verantwortungsvollste, ressourcenschonendste, sozial verträglichste und wirtschaftlich sinnvollste Alternative darstellen oder ob wir einen anderen Weg wählen müssen. Wir werden unsere Prozesse und Entwicklung also stetig hinterfragen und anpassen. Und genau das wird uns weiterbringen, davon sind wir überzeugt.

Welche Hürden galt oder gilt es zu überwinden?

Die nachhaltige Ausrichtung eines kommunalen Versorgers ist kein Selbstgänger, auch wenn kommunale Unternehmen bereits durch ihren Auftrag viele Grundsätze vor allem der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit verfolgen. Die größte Aufgabe ist es, die Menschen zu überzeugen und mitzunehmen. Das sind die Mitarbeitenden ebenso wie die Kundinnen und Kunden, unsere Partnerinnen und Partnern und die städtische und regionale Gemeinschaft, in der wir agieren. Das Bewusstsein nach innen und außen dafür zu schaffen, dass wir uns alle auf den Weg zu einem nachhaltigen Handeln und Wirtschaften begeben müssen, wenn wir nachfolgenden Generationen die gleichen Chancen und eine lebenswerte Zukunft geben wollen. Diese Herausforderung möchten wir gerne annehmen.

Was habt ihr auf dem Weg zu dieser integrierten Strategie gelernt?

Wir haben sehr viel über uns selbst gelernt, über unsere Strukturen, über unsere Denk- und Arbeitsweisen. Wir sind uns aber auch über unsere Werte und Stärken und über das Potential unserer Unternehmensgruppe in besonderer Weise bewusst geworden. Wir wissen nun viel besser als vorher, wie wir uns verändern wollen und müssen und welche Chancen und Risiken die kommenden Jahre bergen.

Wie sehen eure nächsten Schritte aus?

Die Unternehmensstrategie mit der integrierten Nachhaltigkeitsstrategie geht im Frühjahr dieses Jahres in die Umsetzung. In den ersten zwei Jahren wollen wir gemeinsam lernen, mit der Strategie zu arbeiten. Wir organisieren gerade einen Strategietag sowie verschiedene weitere Dialogformate zum Start der Strategieumsetzung. Außerdem planen wir natürlich den gesamten Roll-out der Unternehmensstrategie, ohne die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Gestaltungsfreiheit zu sehr einzuschränken – denn letztlich sollen alle ihre Ideen für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie und damit Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe einbringen können.

Wir danken dem Team von plant values für die großartige, jederzeit kompetente Beratung und Begleitung bei der Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und Neuausrichtung unserer Unternehmensstrategie. Und wir freuen uns, dass wir auch in den kommenden zwei Jahren weiter zusammenarbeiten werden. Ohne euch wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen!

Wir arbeiten mit Unternehmen an Nachhaltigkeit.
Strategie, Controlling und Unternehmenskultur für Nachhaltigkeit.

Bei komplexen Themen wie diesem beraten wir, sind Sparringspartner oder Impulsgeber. Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren oder es sogar selbst angehen wollen, schreiben Sie uns gern:

info@plant-values.de

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Praxiseinblick Wesentlichkeit und DNK-Bericht: Interview mit All for One und Unite

Wir wollen einen Praxiseinblick in die Erarbeitung einer Wesentlichkeitsanalyse und die Erstellung eines DNK-Berichts geben. Dafür haben wir unsere Kunden, die All for One Group SE und die Unite Network SE gefragt, welche Erfahrungen sie in dem Prozess gemacht haben und anderen mitgeben wollen. Es geht unter anderem um den Nutzen einer Wesentlichkeitsanalyse, Überraschungen auf dem Weg und was ihnen ein Nachhaltigkeitsbericht heute bringt.

All for One: Wesentlichkeitsanalyse und DNK-Bericht bei einem IT-Dienstleister

Über die All for One Group

WIR STEIGERN DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT UNSERER KUNDEN IN EINER DIGITALEN WELT, so lautet unsere Mission.

In dieser Mission und selbstgestellten Aufgabe geben wir mit 2.500 Expertinnen und Experten der All for One Group SE täglich unser Bestes und unterstützen unsere mehr als 3.000 Kunden aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz in der Unternehmenstransformation und der Digitalisierung aller Geschäftsbereiche. Unsere Handlungsfelder reichen dabei von Cybersecurity über New Work, Customer & Employee Experience oder Data & Business Analytics bis hin zu Machine Learning und Managed Services. Wir verfügen als börsennotierte Consulting- und IT-Gruppe über eine hohe Prozess- und Branchenexpertise verbunden mit tiefem Technologie-Know-how. Unsere Kunden sind vorwiegend im (gehobenen) Mittelstand und der Fertigungsindustrie zu Hause. Unser großes Portfolio besteht aus marktführenden Lösungen und Services auf Basis von SAP, Microsoft & IBM, die unternehmensweit – und über die Grenzen hinweg – zum Einsatz kommen und auf die Wettbewerbsstärke unserer Kunden einzahlen.

Was hat Euch die Wesentlichkeitsanalyse gebracht?

Durch die Wesentlichkeitsanalyse können wir sehen, welche Nachhaltigkeitsaspekte für uns wirklich relevant sind. Sie hilft uns zu priorisieren, welche Themenfelder wir wirklich angehen müssen. Gerade im Moment gibt es sehr viele Initiativen und Möglichekiten sich bei Thema Nachhaltigkeit einzubringen, dass birgt die Gefahr, dass man sich auf viele Themen gleichzeitig stürzt, auch wenn sie vielleicht gar nicht so relevant sind. Zugleich zeigt sie uns auch, bei welchen Nachhaltigkeitsaspekten wir schon etwas tun, also wirksam sind und in welchen wir bisher noch nicht wirken. Das schafft auch gegenüber unseren Stakeholdern Transparenz und Klarheit. Ein weiterer Punkt ist, dass die Wesentlichkeitsanalyse die Ausrichtung unserer Nachhaltigkeitsstrategie beeinflusst und wir unsere Ziele aus der Analyse ableiten werden.

Was war vielleicht überraschend für Euch am Prozess der Berichterstattung?

Überraschend für uns war der Umfang, über den wir dann letztendlich doch berichtet haben. Wir sind zu Beginn nicht davon ausgegangen, dass wir doch schon so einiges tun in den verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekten. Gleichzeitig haben wir in dem Prozess viele Anknüpfungspunkte für unsere Kunden erkennen können. Die wir jetzt aufgreifen werden, um unsere Kunden auf dem Weg zur Nachhaltigkeit zu unterstützen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir von unseren Mitarbeiter eine große positive Rückmeldung bekommen haben, mit viel Unterstützungsbereitschaft für die anstehenden nächsten Schritte, mit der wir so nicht gerechnet haben. Für uns, die All for One, geht es jetzt eigentlich erst richtig los: Ziele festlegen, Maßnahmen bestimmen und ergreifen, wie z.B. Green Finance, CO2 Reduktion, externe Partner für unsere Kunden einbinden, etc.

Welche Erkenntnis oder Empfehlung würdet Ihr anderen Unternehmen mitgeben?

Der Aufwand sollte nicht unterschätzt werden. Es war dann gerade zum Schluss kein geringer Aufwand sämtliches Zahlenmaterial zusammenzutragen. Eine weitere Erkenntnis ist auch, dass man sich bei der Berichtserstellung sehr genau an den vorgegebenen Fragen orientieren und nicht zu freie Texte erstellen sollte. Darüber hinaus hat uns die Begleitung durch Plant Values sehr geholfen. Sowohl bei der Erstellung der Wesentlichkeitsanalyse, als auch bei der Zusammenstellung der wesentlichen Inhalte für den Bericht. Auf jeden Fall können wir sagen, dass gerade bei der ersten Berichterstattung der Blick von außen, einem externen Berater, sehr hilfreich in dem Prozess ist. Besonders das Sparring, der Austausch hat uns auch für die Ergreifung nächsten Schritte sehr geholften.

Unite: Ein DNK-Bericht für eine B2B-E-Commerce-Plattform

Über Unite

Wir bei Unite vernetzen die Wirtschaft für nachhaltiges Business. Unsere wegweisende B2B-Plattform vereint Einkäufer und Anbieter zu gegenseitigem Nutzen. Unsere digitalen Lösungen machen Beschaffung, Einkauf und Vertrieb sowie Abwicklung und Zusammenarbeit einfach und effizient.

Unite Lösungen umfassen den Spotmarket, das Procurement Portal (Mercateo) und Financial Services (in Partnerschaft mit einem autorisierten E-Geld-Institut), eingebettet in die Unite Plattform.

Mit der skalierbaren und flexiblen Infrastruktur unserer Plattform erleichtern wir Geschäftsbeziehungen und unterstützen deren Beständigkeit und die Ausfallsicherheit von Lieferketten. Unser ständig wachsendes Ökosystem umfasst Einkäufer, Lieferanten, Hersteller, Dienstleister, Technologiepartner und Netzwerke.

Unser starkes Fundament ruht auf der fundierten Erfahrung von Mercateo mit dem B2B-Marktplatz und auf seiner Geschichte die im Jahr 2000 begann. Fairer Wettbewerb, vertrauensvolle Partnerschaften und europäische Datenhoheit bestimmen unser Handeln.

Wir gestalten den B2B-Handel neu und stärken die regionale Wirtschaft, indem wir mehr Wert schaffen und teilen. „For better business and a better world.“

Unser Hauptsitz befindet sich in Leipzig, Deutschland. Mehr als 700 Menschen arbeiten in 15 Ländern für Unite. Im Jahr 2020 erzielte unser Unternehmen einen Umsatz von 343 Millionen Euro. Mehr Informationen finden Sie unter unite.eu.

Aus welchen Gründen habt ihr euch entschieden einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen?

Wir bei Unite vernetzen die Wirtschaft für nachhaltiges Business, schaffen gemeinsamen Wert für all unsere Plattformteilnehmenden und pflegen langlebige Beziehungen zu unseren Kunden und Partnern. Nachhaltigkeit ist nicht nur Teil unseres Geschäfts, sondern wird auch als Unternehmenswert aktiv gelebt. Aus einer intrinsischen Motivation heraus haben sich Mitarbeitende von Unite zu einem Betrieblichen Gesundheitsmanagementteam und einem Team für ökologische Nachhaltigkeit zusammengeschlossen und in vielen Projekten gesellschaftliches Engagement gezeigt.

Das Thema Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je. Wir wollten herausfinden, wo genau wir stehen im ESG-Bereich. Der Nachhaltigkeitsbericht hat uns die Möglichkeit eröffnet, unsere ESG-Aktivitäten in strukturierter Weise zusammenzutragen und Weiterentwicklungspotentiale zu identifizieren. Wir möchten uns nicht auf Erfolgen ausruhen, sondern uns stetig verbessern. Durch die Veröffentlichung des Berichts machen wir all diese Informationen transparent, sowohl für unsere Kolleg*innen als auch für externe Marktteilnehmende.

Wie hat euch der Bericht nach DNK-Standard im internen Nachhaltigkeitsmanagement geholfen?

Der Bericht nach DNK-Standard hat uns verdeutlicht, welche Themen wesentlich sind und wo große Hebel bestehen, um einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Die Aufteilung in verschiedene Kriterien hat deutlich gezeigt, wie umfangreich eine ganzheitliche ESG-Betrachtung ist und welche Themenschwerpunkte einem Nachhaltigkeitsmanagement zugerechnet werden können. Aus diesem Grund haben wir klare Verantwortlichkeiten festgelegt: es gibt eine Person für die Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten unserer Geschäftstätigkeit, eine andere für Nachhaltigkeit in Bezug auf den Geschäftsbetrieb und eine weitere für Compliance-Themen. Diese arbeiten als Team eng zusammen, um Themen weiter voranzutreiben.

Durch den Aufbau des Berichts nach DNK ist unser Status-Quo strukturiert in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Unternehmensbereichen erfasst. Gleichzeitig wurde klar, in welchen Gebieten wir noch Defizite haben und uns neue Ziele setzen müssen. Die Festlegung von Zielen, Indikatoren und Maßnahmen führt zu einem Commitment aller beteiligten Unternehmensbereiche und einem stärkeren Bewusstsein für die Bedeutung von Nachhaltigkeit.

Welche Erkenntnis oder Empfehlung würdet ihr anderen Unternehmen mitgeben?

Wer im Unternehmen noch kein aktives Nachhaltigkeitsmanagement etabliert hat, wie es bei uns der Fall war, sollte auf einen externen Berater zurückgreifen, um herauszufinden, welche die wesentlichen Themen für das eigene Unternehmen sind. Ansonsten besteht die Gefahr, Themen weiterzuentwickeln, die keine Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben.

Wir haben in diesem Prozess auch gelernt, dass Kommunikation extrem wichtig ist. Viele sehen das Thema Nachhaltigkeit als einen Mehraufwand, ein Einwand, der durchaus an der ein oder anderen Stelle berechtigt ist. Hier hilft es, zuzuhören und ausführlich Gründe dafür zu nennen, warum eine neue Richtung und Prozessänderung sinnvoll ist.

Eine gute Möglichkeit, Kolleg*innen abzuholen ist es, sie in Workshops zu integrieren und auf ihr Know-how und ihre Ideen zurückzugreifen.

Ein Learning, an das wir uns ständig selbst erinnern müssen, ist langfristig zu denken. Auch wenn etwas in diesem Moment als nicht realistisch in der Implementierung erscheint, sollte man Schritte wagen und Ziele verfolgen.

Wir arbeiten mit Unternehmen an Nachhaltigkeit.
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2 Social Startups zu ihren Gründungen: Campeleon und stadt:wirken

Wir haben zwei der Social Startups, mit denen wir gearbeitet haben, nach ihren Erfahrungen gefragt: Welche Erfahrungen haben sie bei der Gründung gemacht? Wie unterscheidet sich die Gründung eines Social Startup von einem normalen? Und was würden sie anderen mitgeben?

Campeleon: flexibler und nachhaltiger Camper-Ausbau

Was gründet ihr und was ist das Besondere daran? Welchen Teil zur Lösung für eine nachhaltigere Welt möchtet ihr damit beitragen?

Wir sind Campeleon und entwickeln smarte und flexible Möbelmodule für Campervans. Das Besondere an unseren Modulen ist, dass sie immer wieder neu angeordnet oder ausgetauscht werden können. So kann der Van stets an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Das macht unsere Camper zu echten Lebensbegleitern.

Begonnen hat die Geschichte mit unserem Gründer Nico, der natürlich leidenschaftlicher Camper ist. Jeden Sommer ging es für ihn und seine Familie mit dem Reisemobil in den Süden. Nur eine Sache nervte Nico: es gab keine Möglichkeit, ein Baby bequem und vor allem sicher schlafen zu legen. Ständig musste improvisiert werden, da kam ihm die „Erleuchtung“. Es muss einen Camper geben, der auf die individuelle Lebenssituation seiner Besitzer:innen maßgeschneidert ist. Egal ob zu zweit, mit Kindern, mit Fahrrad oder Hund – der Camper muss sich an seine Nutzer:innen anpassen, nicht andersherum. Damit war die Idee für Campeleon geboren, ein Camper-Chamäleon sozusagen.

Schnell ging es dann auch in die Umsetzung. Dabei war uns von Anfang an klar, dass wir der Vanlife-Welt mit unserem Ausbausystem einen bewussten Umgang mit Mensch und Natur vermitteln wollen. Natürlich ist Reisen niemals komplett nachhaltig, aber man kann doch eine Menge in diese Richtung tun. Gerade deshalb ist uns die Modularität, Langlebigkeit und Reparierbarkeit unserer Module so wichtig. Wenn man sie nicht mehr benötigt, können sie einfach in einem anderen Fahrzeug verbaut werden. Auch bei der Produktion und der Auswahl unserer Materialien geben wir unser Bestes, so ressourcenschonend wie nur möglich zu arbeiten. Mit Plant Values haben wir uns genau dafür einen kompetenten Partner an die Seite geholt.

Wie unterscheidet sich die Gründung eines Social Startups deiner Meinung nach von anderen?

Bei der Gründung eines Social Startups ist der Ausgangspunkt ein anderer. Das, was unser Team seit Beginn antreibt, ist die Vision, einen aktiven Beitrag zu bewusstem Reisen zu leisten. Gewinnmaximierung spielt dabei nicht die größte Rolle, sondern unserem Team einen sicheren und sinnstiftenden Arbeitsplatz zu bieten. Gerade in der Anfangszeit haben wir uns deshalb besonders viel Zeit genommen, um unsere gemeinsamen Werte auszuformulieren. Aus diesen Werten wurden Richtlinien, die uns seitdem in der Entwicklung unseres Unternehmens begleiten. Beispielsweise steht ein Nachhaltigkeits-Passus auch in allen Arbeitsverträgen ganz oben.

Zu einer sinnstiftenden Tätigkeit gehört für uns auch, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jedes Teammitglied wahrgenommen und wertgeschätzt fühlt. Nur so kann jede:r seine/ihre individuellen Stärken optimal einbringen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Social Startups.

Welche Erkenntnisse oder Empfehlungen wollt ihr anderen Gründer*innen mitgeben?

Traut euch, eure Ideen und Projekte mit der Welt zu teilen! Auch wenn noch nicht alle Details ausgereift sind, der Austausch mit anderen für Inspiration und Feedback ist essentiell. Wir haben selbst oft die Erfahrung gemacht, dass das gar nicht so einfach ist, schließlich wollen wir immer unser Bestmögliches geben und streben nach Exzellenz bei der Entwicklung unserer Produkte. Doch auch hinter jedem Zwischenschritt steckt enorm viel Herzblut – das ist es wert, geteilt zu werden!

Wir empfehlen euch außerdem: Behaltet den Fokus! Unser Team sprudelt nur so vor Ideen. Das ist auch gut so, schließlich sind wir alle motiviert bei der Sache und wollen die Campingbranche auf den Kopf stellen. Doch gerade am Anfang ist es wichtig, Ressourcen zu bündeln, um voranzukommen und dazu gehört eine gute Planung. Wir haben uns für einen agilen Strategieprozess entschieden – wir kommen regelmäßig in einem Strategiemeeting zusammen und legen den Fokus und unsere Ziele für das nächste Quartal fest. Das hilft, unser Ziel besser im Auge zu behalten, ohne neuen Ideen den Raum zu nehmen.

Unter 4 Augen vom Startup zum etablierten Unternehmen – Gibt es etwas, was ihr etablierten Unternehmen mitgeben wollt?

Es lohnt sich, Dinge zu hinterfragen. Gerade in der Campingbranche haben wir oft das Gefühl, dass an veralteten Standards festgehalten wird und Innovation dadurch wenig Raum hat. Wir finden es viel spannender herauszufinden, wie wir etwas verbessern können. Das soll nicht heißen, dass wir nicht von etablierten Unternehmen lernen können. Wir sind ein Teil eines riesigen Partner:innennetzwerks und freuen uns über jedes Feedback und jede Erfahrung. Gerade in diesem Austausch können alle Beteiligten profitieren – die jungen von den etablierten Unternehmen, aber eben auch andersherum.

stadt:wirken – Koproduktive Stadtentwicklung

Was gründet ihr und was ist das besondere daran? Welchen Teil zur Lösung für eine nachhaltigere Welt möchtet ihr damit beitragen?

Wir sind ein Zusammenschluss von begeisterten Stadtmacherinnen und setzen uns für partizipative und koproduktive Stadtentwicklung ein. Dafür haben wir die GbR stadt:wirken gegründet. Wir wollen mit unseren Dienstleistungen das komplexe Feld der Stadtentwicklung für alle zugänglich und verständlich machen sowie die Entwicklungs- und Planungsprozesse in die Breite öffnen, damit jede*r die Chance hat, bei der Umgestaltung des eigenen Lebensumfeldes wirklich aktiv teilzuhaben. Wir setzen uns dafür ein, dass Bürger*innen befähigt werden, Verantwortung für ihr Lebensumfeld zu übernehmen. Mit unserer Arbeit sprechen wir direkt das SDG 11 an und setzen uns auf einer lokalen Ebene für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Gemeinden ein.

Wir sind überzeugt: erst durch diese aktive Mitwirkung wird städtischer Raum lebendig, nachhaltig und resilient. Und dafür braucht es kreative, spielerische und niederschwellige Formate & Methoden – darauf haben wir Bock!

Wie unterscheidet sich die Gründung eines Social Startups eurer Meinung nach von anderen?

Die Vision unseres Tuns spiegelt sich in unserem Gründungsprozess: wir schauen, was vor Ort gewollt und gebraucht wird und passen darauf unsere Dienstleistungen an. Wir gehen mit den vorhandenen Ressourcen schonend und solidarisch um, seien es Materialien (Stichwort: Materialvermittlung), Zeit von unseren Partner*innen oder überhaupt unser Netzwerk: es ist ein Geben & Nehmen, ein sich-Mitdenken, was uns prägt und was wir weiter etablieren wollen. Das zeigt sich z.B. darin, dass wir kein Risikokapital eingeworben haben: wir wollten uns eigenständig und resilient durch die Markt-Nachfrage etablieren – das hat, mit Hilfe einer solidarischen Finanzspritze aus dem Netzwerk, gut funktioniert. Oder darin, dass wir nicht auf Gewinnmaximierung aus sind, sondern Lohn nach dem Bedarfsmodell auszahlen und Überschüsse an unser Netzwerk, soweit möglich, weitergeben. Es klingt alles etwas visionär und ideell und es ist auch nicht unbedingt einfach, weil das Risiko, nicht ausreichend Lohn auszahlen zu können, besonders jetzt zu Beginn hoch ist. Gleichzeitig braucht es im heutigen System wohl dieses Visionäre, um vorwärts zu kommen.

Welche Erkenntnisse oder Empfehlungen wollt ihr anderen Gründer*innen mitgeben?

Wir arbeiten seit Beginn mit dem Full-Circle-Leadership-Modell, was uns eine agile, hierarchiefreie und dadurch sehr bereichernde Zusammenarbeit ermöglicht und sich keine eigenartigen, unverhältnismäßigen Routinen eingeschlichen haben. Und wir sind sehr überzeugt von unserem bedarfsorientierten Lohnmodell, wodurch der Lohn nicht einfach nach irgendeinem Standard an das Team ausgeschüttet wird, sondern sich realistisch an die individuellen Lebenslagen des Teams anpasst. Dadurch ergibt sich auch die Chance, durch den übrigen Gewinn andere Projekte zu unterstützen (also in Zukunft, wenn wir dann Gewinn haben). Auch kommt bei unserem ganzen Business-Talk die persönliche Komponente nicht zu kurz. Wir nehmen uns besonders zu Beginn der Woche ein bisschen Zeit raus, wo wir über persönliche Situationen und unsere momentane Befindlichkeit reden. Ansonsten, das Übliche: Geduld, eine gute Öffentlichkeitsarbeit, Durchhaltevermögen bei der Kaltakquise und noch mehr Geduld. Und eine Gründungsberatung durch plant values 😉

Das Team von stadt:wirken sorgt mit für eine partizipative und nachhaltige Entwicklung in Städten und Gemeinden: Anna Betsch, Sarah Urban und Marie Neumann

Wir arbeiten mit Unternehmen an Nachhaltigkeit.
Strategie, Controlling und Unternehmenskultur für Nachhaltigkeit.

Bei komplexen Themen wie diesem beraten wir, sind Sparringspartner oder Impulsgeber. Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren oder es sogar selbst angehen wollen, schreiben Sie uns gern:

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Nachhaltigkeits-Wissen und -Methoden

Klimaschutzprojekte – das Richtige richtig machen (Gastbeitrag von ClimatePartner)

Wenn Unternehmen für sich oder ihre Produkte Klimaneutralität erlangen wollen, müssen sie eine Reihe von inzwischen fest etablierten Schritten beachten: sie müssen ihre CO2-Emissionen berechnen, diese soweit wie möglich reduzieren und vermeiden und die noch unvermeidbaren Restemissionen über zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgleichen. Dabei ist auch klar, dass Reduktion und Vermeidung stets die wichtigsten Etappen sind. Dennoch führt noch immer kein Weg daran vorbei, dass restliche Emissionen, die sich nicht weiter verringern lassen, ausgeglichen werden müssen. Doch was sollten Unternehmen hier beachten, wie lässt sich der Ausgleich von Emissionen wirkungsvoll und nachvollziehbar umsetzen?

Was bedeutet Klimaneutralität?

Damit Unternehmen und Produkte entsprechend der oben genannten Abfolge von Berechnung, Vermeidung und Ausgleich klimaneutral sind, müssen ihre unvermeidbaren CO2-Emissionen durch die Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Dieser Prozess beruht auf dem Kyoto-Protokoll von 1997, hat auch unter dem Pariser Klimaschutzabkommen Bestand und ist bis heute im Wesentlichen unverändert. Er basiert auf der wissenschaftlichen Ableitung, dass Treibhausgase wie CO2 gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt sind. Da unser Klima keine Grenzen kennt, ist es in der Tat egal, wo auf der Erde Treibhausgasemissionen erzeugt oder eingespart werden. Daher können Emissionen, die sich in einem Industrieland nicht vermeiden lassen, durch hauptsächlich in Entwicklungsländern angesiedelte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

Zudem ist eine lokale anrechenbare Kompensation von Emissionen in Deutschland bis dato nicht möglich, da die Bundesregierung noch keinen Prozess zur Berücksichtigung von nationalen Emissionsminderungszertifikaten im deutschen Emissionsinventar definiert hat. 

Ein Zweck – unterschiedliche Technologien

Klimaschutzprojekte unterstützen Maßnahmen, mit denen der Ausstoß von Emissionen verringert wird und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Dies kann durch Waldschutz, Aufforstung oder den Ausbau von erneuerbaren Energien erreicht werden. Darüber hinaus fördern Klimaschutzprojekte eine nachhaltige Entwicklung in den Regionen, in denen sie angesiedelt sind, zum Beispiel durch die Verbesserung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser oder durch den Ausbau der lokalen Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder den Erhalt der Artenvielfalt.

Unter den verschiedenen Maßnahmen zum Klimaschutz gewinnen solche, die sich auf den Schutz der Wälder konzentrieren, zunehmend an Bedeutung. Immer öfter wird dabei aber auch Kritik laut, wenn solche Projekte nicht sinnvoll aufgestellt oder glaubhaft überprüft sind, was schnell auch ihren grundsätzlichen Nutzen in Frage stellt. Daher ist es wichtig, dass solche Projekte strengen Prüfungen, regelmäßigen Auditierungen und qualitativen Zertifizierungen unterliegen.

Ein zentraler Mechanismus im Waldschutz ist REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation), der 2008 von den Vereinten Nationen initiiert wurde. REDD+ zielt darauf ab, CO2-Emissionen zu vermeiden, die mit der Abholzung von Wäldern verbunden sind. Statt aus dem Abholzen von Bäumen zu kommerziellen Zwecken Profit zu schlagen, wird der Waldschutz zu einem neuen Geschäftsmodell und verbessert zudem die Lebensbedingungen für die lokale Bevölkerung. Darüber hinaus trägt der Erhalt von Wäldern nicht nur zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei, sondern schützt auch Gewässer, stabilisiert Niederschlagssysteme und wirkt sich positiv auf die Artenvielfalt und die lokalen Gemeinden aus.

Standards und Anforderungen

Eine der wichtigsten Anforderungen für Klimaschutzprojekte ist die der Zusätzlichkeit. Sie müssen daher auf finanzielle Unterstützung angewiesen sein, um rentabel arbeiten oder würden überhaupt existieren zu können. Außerdem muss ihr Beitrag zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre langfristig gewährleistet und klar messbar sein. Zudem dürfen die durch ein Projekt eingesparten CO2-Emissionen und generierten Zertifizierungen nur einmal zum Ausgleich anderer CO2-Emissionen verwendet werden. Die entsprechenden Zertifikate werden dann stillgelegt und können nicht erneut verkauft werden. Dies geschieht über die offiziellen Register der jeweiligen Standards.

Projekte müssen neben den oben genannten allgemeinen Anforderungen auch international anerkannte Standards erfüllen. Es gibt mehrere strenge Standards für die Zertifizierung und Verifizierung, z. B. den „Gold Standard“ oder den „Verified Carbon Standard“ (VCS). Die durch die Projekte erzielte Emissionsreduktion wird zudem von unabhängigen Dritten überwacht und jährlich rückwirkend verifiziert. Da es keinen Effizienzmaßstab für Klimaschutztechnologien gibt, ist es wichtig, transparent sichtbar zu machen, dass alle Klimaschutzprojekte, die die oben genannten Kriterien erfüllen, auf ihre eigene Art und Weise voll wirksam sind.

Will man also bei Projekten die unterschiedlichen Technologien in ihrer Wirksamkeit vergleichen und dabei das potenzielle Level der Emissionsminderung oder -reduzierung messen, sollten eher der Umfang eines Projekts als seine Technologie betrachtet werden. Zum Beispiel spart ein kleines Aufforstungs- oder Wiederaufforstungsprojekt weniger Emissionen pro Jahr ein, als ein großes Waldschutzprojekt vermeiden könnte. Dasselbe gilt für Projekte im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz: Kleine Wasserkraftwerke können bis zu 10.000 tCO2e/Jahr einsparen, während große Wasserkraftwerke, Wind- oder Solarparks mehr als 200.000 tCO2e/Jahr einsparen können. Die Erfahrung zeigt, dass je größer ein Projekt ist, desto kosteneffizienter im Allgemeinen der Betrieb ist. Außerdem müssen wir neben den Auswirkungen der CO2-Einsparung oder -vermeidung auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen eines Projekts betrachten. Je mehr Menschen erreicht werden können und je mehr Leben verbessert werden können, desto besser.

Diese Beispiele zeigen, dass die Bewertung und die Auswahl von Klimaschutzprojekten idealerweise aus mehreren Perspektiven erfolgen sollte. Was die offizielle Standardisierung und Zertifizierung betrifft, so gehört der Gold Standard zu den führenden Standards in Bezug auf die Qualität eines Klimaschutzprojekts. Er wurde unter Beteiligung des WWF und 40 weiterer NGOs entwickelt und stellt besonders strenge Anforderungen an die Zusätzlichkeit, die nachhaltige Entwicklung und die Einbindung der lokalen Bevölkerung. Allerdings sollte ein Projekt nicht allein nach seinem Standard bewertet werden. So müssen alle Projekte unter dem Verified Carbon Standard (VCS) die bereits oben genannten vier wesentlichen Kriterien für Klimaschutzprojekte erfüllen. Darüber hinaus leisten sie aber auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung für die lokale Bevölkerung und die Ökosysteme, insbesondere solche, die zusätzlich nach dem Climate, Community and Biodiversity Standard“ (CCBS) oder Social Carbon Standard zertifiziert sind.

Passend zu den Werten des Unternehmens

Es ist auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Werte ein Unternehmen unterstreichen möchte, wenn es ein Klimaschutzprojekt unterstützt. Das kann eine Verbindung zwischen den Produkten eines Unternehmens (z.B. Bekleidung und Textilien), der Produktionsmethode (z.B. Landwirtschaft, Fischerei etc.) und den entsprechenden Gegenstücken auf der Projektseite sein. Je mehr ein Projekt an den Werten eines Unternehmens ausgerichtet ist, desto authentischer ist das Engagement und desto besser kann es nicht nur intern, sondern auch nach außen kommuniziert werden.

Das Gute zählen – die Wirkung messen

Um ein Projekt neu zu initiieren, müssen vor dem eigentlichen Projektstart viele administrative Aufgaben berücksichtigt werden. Dazu gehört die Erstellung eines so genannten Project Design Document (PDD), das die detaillierte Berechnung von Emissionsreduktionen und Nachhaltigkeitswirkungen beinhaltet. Außerdem müssen vor Ort Partnerorganisationen eingebunden werden, Kooperationsverträge ausgehandelt werden, der Standard zur Durchführung des Projekts definiert werden, und vieles mehr. Zwischen der ersten Projektidee und der ersten Ausgabe von Emissionsgutschriften ist daher ein Zeitraum von durchschnittlich fünf Jahren einzuplanen.

Ein weltweit anerkannter Maßstab, mit dem sich die Wirkung von Projekten messen lässt, sind die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie reichen von der Bekämpfung von Armut und Hunger über die Verbesserung von Bildung oder die Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Verbreitung von sauberer und bezahlbarer Energie.

Die in einem Projekt erzielten tatsächlichen Emissionsreduktionen müssen darüber hinaus ständig überwacht und regelmäßig von unabhängigen Dritten, wie TÜV, SGS etc. verifiziert werden. Erst nach dieser Verifizierung dürfen die Emissionsminderungszertifikate ausgestellt und auf dem Markt verkauft werden. Die Überwachungs- und Verifizierungsberichte werden auf den Websites der öffentlichen Register veröffentlicht. Inzwischen zertifizieren der Gold Standard oder Verra (für VCS-Projekte) auch die SDG-bezogenen Wirkungen, so dass z.B. auch Zertifikate für Gesundheitsgutschriften erworben werden können.

Fazit

Die Initiierung und die Durchführung von Klimaschutzprojekten, in denen eine sinnvolle Arbeit messbare Ergebnisse für den Klimaschutz und die Erreichung der SDGs erbringt, bedarf höchster Sorgfalt, viel Erfahrung und Wissen sowie gute Kontakte zwischen den Organisatoren hier und den Partnern vor Ort. Für Unternehmen, die den Weg der Klimaneutralität gehen wollen, ist daher die sorgfältige Wahl entsprechender Partner von besonderer Bedeutung.

Sie müssen darüber hinaus aber auch verstehen, dass die durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten erlangte Klimaneutralität lediglich ein Baustein sein kann hin zu umfassender Emissions-Reduktion und -Vermeidung. Immerhin: die hiermit begonnenen Schritte führen genau in diese Richtung.

Über ClimatePartner

ClimatePartner bietet Unternehmen Lösungen für Klimaschutz und ermöglicht so, dass Produkte und ganze Unternehmen klimaneutral werden. Das Team aus über 200 Mitarbeitenden weltweit hilft, CO2-Emissionen zu berechnen und zu reduzieren, Klimaschutzstrategien umzusetzen und CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte auszugleichen.

Bildquelle Titelbild: climatepartner.com/1057

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